„Staat im Staat“ spielt Rassenkarte gegen Trump
22. August 2017 • 10:48 Uhr

Die Gewalttaten von Charlottesville/Virginia am 12.8., bei denen „Weiße Suprematisten“ und KKK- Aktivisten der "Antifa" gegenüberstanden, tragen alle Kennzeichen einer klassischen Gang-Countergang-Operation, wie sie Geheimdiensten in aller Welt nur allzu bekannt sind. Wie aus zahlreichen Medienberichten hervorgeht, wurde die Polizei, die am Ort der beiden Demonstrationen massiv präsent war, offenbar angewiesen, nicht zu verhindern, daß die beiden Gruppen aufeinanderstießen.

Im vorliegenden Fall sind zwei der Hauptakteure im Lager der Rechtsextremisten David Duke, der aus dem US-Außenministerium hervorging, und Richard Spencer, der schon lange Verbindungen zum FBI hat. Ein weiterer Hauptakteur, Jason Kessler, war noch bis November 2016 Aktivist für Obama und stark in der Bewegung „Occupy Wall Street“ engagiert.

Im anderen Lager waren die Kräfte der Antifa, die ebenfalls stark von verschiedenen Polizeibehörden infiltriert sind, unterstützt von Virginias demokratische Gouverneurin Terry McAuliffe, dem Bürgermeister von Charlottesville, Michael Signer (der gleich nach der Präsidentschaftswahl angekündigt hatte, seine Stadt werde die Hauptstadt des Widerstands gegen Donald Trump werden), sowie einer ganzen Meute von Trump-Gegnern aus dem Umfeld von George Soros und Barack Obama.

Die Pläne für die Demontage der Statue von Robert E. Lee, dem General der Südstaatenkonföderation im amerikanischen Bürgerkrieg, und für eine große Protestdemonstration der Weißen Suprematisten gegen diese Entscheidung, wurden schon sehr lange verfolgt. Es ist eine von vielen Operationen unter Beteiligung rechter Provokateure und linker Aktivisten, die jetzt überall in den Vereinigten Staaten durchgeführt werden und zu Ausschreitungen, Verletzungen und großen materiellen Schäden führen, wie auch in Berkeley, Portland und anderen Städten. Eine solche Atmosphäre schafft ein Umfeld, in dem auch Mordanschläge auf den Präsidenten und/oder andere Regierungsmitglieder möglich werden, und die vernünftigeren Stimmen davon abgeschreckt werden, ihre Stimmen gegen den laufenden Putsch in Washington zu erheben.

Es gibt noch einen weiteren Aspekt, den man erwähnen sollte. Die Operation von Charlottesville folgte dem gleichen Modell wie das Zusammenspiel zwischen CIA, Neokonservativen und den Netzwerken von George Soros, das die Gewalt auf dem Maidan in Kiew provozierte, die dann dazu genutzt wurde, die gewählte Regierung der Ukraine zu stützen. Ironischerweise haben die gleichen Medien, die jetzt über den Marsch der Neonazis in Charlottesville zetern, den Faschisten applaudiert, die den Regimewechsel in der Ukraine durchgesetzt haben...

Und was soll man schließlich davon halten, daß ausgerechnet Ex-CIA-Chef John Brennan den Präsidenten eine „nationale Schande” nennt, der mit seinen „häßlichen Kommentaren“ die nationale Sicherheit gefährde? Brennan unterstützte voll und ganz das CIA- Folterprogramm, und als Präsident Obamas Berater wählte er jede Woche mit ihm die Opfer der Drohnenmorde aus, ohne Rücksicht auf zivile „Kollateralschäden”.

Der Versuch, in den USA aus Rassismusvorwürfen politisch Kapital zu schlagen, ist sehr gefährlich, wie auch der frühere UN-Botschafter und Bürgermeister von Atlanta, Andrew Young, betonte. Young war der erste afroamerikanische Abgeordnete im Kongreß aus dem Süden. In der NBC-Sendung Meet the Press am 20.8. wandte sich Young direkt gegen diese neue Operation gegen Trump. Er betonte, wie auch Trump es vor wenigen Tagen getan hat, daß wirtschaftlicher Fortschritt und Arbeitsplätze die einzige Lösung für die Rassenprobleme sind. „Die meisten Streitpunkte, mit denen wir heute zu tun haben, hängen mit Armut zusammen. Aber wir wollen immer noch alles in einen Rassen-Kontext stellen.“ Young sagte: „Der Grund, warum ich die Ku-Klux-Klan-Typen nur ungern verurteile, ist der, daß sie fast die Ärmsten der Armen sind. Sie sind die vergessenen Amerikaner. Und sie wurden immer wieder benutzt und mißbraucht und an den Rand gedrängt. Statt ihnen bezahlbare Gesundheitsversorgung zu geben, gibt man ihnen Staublungen-Jobs. Und so etwas macht in der heutigen Welt einfach keinen Sinn.“

Dies ist auch die Herangehensweise von Lyndon LaRouche in seinem jahrelangen Kampf gegen alle Formen von Rassismus und Haß, u.a. seine Kampagne für die Demontage von Ku-Klux-Klan-Statuen in den 90er Jahren, und für wirtschaftliche Gerechtigkeit.