Belt and Road-Gipfel in China: Neues Paradigma der Seidenstraße wird zur prägenden Dynamik der Welt
13. März 2017 • 21:28 Uhr

Die chinesische Regierung will mit einer weltweiten außenpolitische Offensive sicherstellen, daß der kommende Seidenstraßen-Gipfel (Belt and Road Forum for International Cooperation, BRF) in Beijing am 14.-15. Mai einen „breiten internationalen Konsens über die Gürtel-und-Straßen-Initiative“ konsolidiert, wie es Staatsrat Yang Jiechi, der für die Vorbereitungen des Forums verantwortlich ist, formulierte.

Yang betonte in einem Interview mit China Daily am 10.3.: „Die Weltwirtschaft hat sich immer noch nicht von den tiefgreifenden Folgen der internationalen Finanzkrise erholt”. "Wir hoffen, das BRF wird dazu beitragen, die Wolken der Wirtschaftsflaute zu vertreiben“. Schon jetzt „geben Länder in aller Welt der Realwirtschaft, der Produktionsindustrie, der Industrialisierung und der wirtschaftlichen Diversifizierung den Vorrang“.

„Die Gürtel-und-Straßen-Initiative wurde von China vorgeschlagen. Aber das wird nicht Chinas Soloauftritt sein. Eine bessere Analogie wäre eine Symphonie, aufgeführt von einem Orchester, das sich aus allen beteiligten Ländern zusammensetzt.”

Chinesische Vertreter haben immer wieder deutlich gemacht, daß die Initiative allen Ländern offensteht. Außenminister Wang Yi sagte am 7.3., China, Rußland und die USA sollten gemeinsam „Win-Win- statt Nullsummenresultate anstreben. Wir sind überzeugt, daß die drei Länder vernünftige und positive Beziehungen entwickeln können, damit wir gemeinsam unsere Verantwortung für Frieden und Entwicklung auf der Welt erfüllen können.“

Hier finden Sie die chinesische (englischsprachige) Webseite zum Belt and Road Forum:
http://www.brfmc.org/en/