Britisch-imperiale Kampagne gegen Trump wird eskaliert
25. Januar 2017 • 21:32 Uhr

Die britische Zeitung Spectator veröffentlichte am 21. Januar einen Artikel von Paul Wood mit der Überschrift „Wird Donald Trump ermordet, in einem Putsch aus dem Weissen Haus entfernt oder nur des Amtes enthoben?“ Wood ist ein BBC-Journalist, der mit dem Washingtoner Thinktank New America Foundation verbunden ist. Er hatte bereits am 12. Januar einen Artikel verfasst über das angebliche 35-Seiten-Dossier über Trump de „ex“-MI6-Agenten Christopher Steele, um diesem Machwerk Glaubwürdigkeit zu verleihen.

In seinem neuen Artikel beschreibt Wood verschiedenste Szenarien, wie Trump aus dem Amt entfernt werden könnte, angefangen von Anhörungen im Kongreß über russische Verbindungen zu Vertretern politischer Kampagnen in den USA oder Korruptionsvorwürfe gegen Trump wegen angeblicher Geschenke ausländischer Regierungen. Aber das sei bei weitem nicht alles, was in Washington diskutiert werde. Neben den Warnungen von Webseiten wie Alex Jones‘ Infowars habe er auch bei einer „absolut liberalen“ Cocktailparty von „Intellektuellen aus dem nationalen Sicherheitsbereich“ vor den Wahlen über Mord- und Putschdrohungen gegen Trump sprechen hören.

Man fragt sich, ob auch Zeit-Herausgeber Josef Joffe diesen Artikel gelesen hat oder was sonst hinter seiner sehr eigenartigen Äußerung beim ARD-Presseclub steckt. Dort hatte am 22. Januar 2017 eine Zuschauerin gefragt, ob es Wege gebe, aus der „Trump-Katastrophe“ herauszukommen, worauf die Publizistin Constanze Stelzenmüller erläuterte, daß die rechtlichen Aspekte eines Amtsenthebungsverfahrens recht schwierig seien. Sie sagte: „Da muss schon ziemlich viel passieren. Also da sind wir noch momentan weit entfernt davon.“ Unmittelbar danach warf Herr Joppe, dessen exzellente transatlantischen Verbindungen ja bereits für Gerichtsurteile sorgten, salopp ein:„Mord im Weißen Haus zum Beispiel“. (Den Presseclub können Sie in der Mediathek sehen: http://www.ardmediathek.de/tv/Presseclub/Trump-im-Amt-K%C3%B6nnen-wir-un... )

Helga Zepp-LaRouche bezeichnete in ihrem webcast vom 25.1. diese Äußerung als „zynisch“ und „unverantwortlich“ . Joffe müsse sich im Kontext der Gesamtlage und der Kampagne gegen Trump darüber im klaren sein, daß das als Unterstützung von Gewalt aufgefaßt werde.

Zuvor hatte sie dargestellt, daß ganz offensichtlich die Vertreter des gescheiterten anglo-amerikanischen Empire nicht damit klarkommen, dass mit der Wahl des neuen Präsidenten ihre Glaubensstruktur und ihr Weltbild nicht mehr funktionieren. Die Kampagne gegen Trump sei kein „natürliches Phänomen der Entrüstung“, sondern gezielt gesteuerte Hysterie neoliberaler Medien und eines Establishments in Europa und den USA, die vom ersten Tag an das Wahlergebnis nicht akzeptiert hätte und nun alles daran setzen, einen gewählten Präsidenten zu stoppen, der angekündigt hat, die Beziehungen mit Rußland zu verbessern, gegen die Drogenplage vorzugehen und die Infrastruktur wiederaufzubauen. Frau LaRouche sagte, es handele sich um eine gezielte Kampagne des „Britischen Empire“, also des gescheiterten Systems anglo-amerikanischer Politik. (Den Webcast können Sie hier sehen: http://www.bueso.de/node/8933)

Wes „Geistes“ Kind die gezielte Kampagne gegen den gewählten Präsidenten der USA ist, zeigt sich besonders deutlich auch an der zentralen Rolle des Megaspekulanten George Soros, der wie kein anderer für das britisch-imperiale Finanzsystem der Globalisierung steht. Soros, ein Unterstützer von Drogenlegalisierung und Euthanasie, hat mit seinen geopolitischen Farbrevolutionen in aller Welt und einem engmaschigen Netzwerk von internationalen Organisationen mißliebige Regierungen gestürzt und versucht nun offenbar dasselbe in Washington. So wurde in Washington gegen Trump eine Anzeige der sog. „Bürger für Verantwortung und Ethik in Washington“ (Citizens for Responsibility and Ethics) eingereicht, die sich der Finanzunterstützung von George Soros erfreuen. Der neue Präsident wird beschuldigt, gegen die Verfassung zu verstossen, indem in seinen Hotels zeitweise Vertreter ausländischer Regierungen zu Gast sind und die Einnahmen somit Bestechung und Schmiergeldzahlungen darstellten. Diese Initiative ist jedoch nur eine Spitze des Eisberges, der möglicherweise sehr schnell sichtbar werden dürfte.