HEUTE 20.00 Uhr Webcast mit Helga Zepp-LaRouche: Macrons Chinabesuch - der Geist der Neuen Seidenstraße erreicht Europa
10. Januar 2018 • 13:14 Uhr

Zu Beginn eines dreitägigen Chinabesuchs hat der französische Präsident Emmanuel Macron erklärt, die Neuerfindung der antiken Seidenstraße, die er als „zivilisatorischen Schatz“ bezeichnete, habe „China einen Traum erfüllt“. China habe 700 Mio. Menschen aus der Armut befreit, sagte er, und jetzt könnten die Chinesen nach Europa kommen, um hier das gleiche zu erreichen. Außerdem, so betonte Macron, funktioniere die Belt and Road Initiative (BRI) in beide Richtungen. „Die antiken Seidenstraßen waren nicht nur chinesisch. Definitionsgemäß können diese Straßen nur gemeinsam genutzt werden. Wenn es Straßen sind, können sie keine ,Einbahnstraßen‘ sein.“

Bei der Begrüßung von Präsident Macron in Beijing sagte Chinas Präsident Xi Jinping: "Präsident Macron und ich sind gemeinsam der Ansicht, daß die Welt mittlerweile in eine noch nicht dagewesene Phase komplexer Veränderungen eingetreten ist. ... Der Prozeß für Frieden und Entwicklung kann nicht aufgehalten werden. Gleichzeitig gibt es viele destabilisierende Faktoren auf internationaler Ebene, die große Herausforderungen für die Menschheit darstellen. China und Frankreich sind große Mächte mit einer stabilen historisch-kulturellen Grundlage und sie sind beide Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. Deshalb fällt ihnen eine besondere historische Verantwortung zu.Wir werden die chiensisch-französischen Beziehungen ausbauen, um das Glück (Glückseligkeit, im Sinne der Amerikanischen Verfassung, ed.) unserer beiden Völker zu vermehren."

Helga Zepp-LaRouche, die Vorsitzende der BüSo und des internationalen Schiller-Instituts, hatte vor einer Woche die europäischen Regierungen aufgefordert, sich aktiv an den BRI-Projekten mit China zu beteiligen, um die steigende Verarmung in Europa zu überwinden. Sie betonte, daß es aufgrund der Wirtschaftspolitik des chinesischen Präsidenten Xi Jinping jetzt in China viel weniger Menschen gebe, die in Armut lebten, als in Europa. Macrons Äußerungen in China würden Schockwellen um die ganze Welt senden, da sie eine klare politische Wende darstellten. Insbesondere werden damit Berlin und Brüssel unter Druck gesetzt, wo man sich hartnäckig und töricht weigert, das Potential einer Zusammenarbeit mit Chinas Win-Win-Politik zu nutzen, welche die Doktrin der imperialen Geopolitik beendete.

Sehen Sie dazu heute abend, Mittwoch, 20.00 Uhr den wöchentlichen webcast mit Helga Zepp-LaRouche auf www.bueso.de.

Am Donnerstag , 19.00 Uhr findet der wöchentliche englischsprachige webcast mit Helga Zepp-LaRouche auf www.newparadigm.schillerinstitute.com für ein internationales Publikum statt.