Japan beteiligt sich an Chinas OBOR-Initiative
6. Dezember 2017 • 15:35 Uhr

Auf einem japanisch-chinesischen Empfang für den Dialog zwischen Unternehmern und ehemaligen hochrangigen Vertretern am 4.-5. Dezember in Tokio betonte der japanische Premierminister Shinzo Abe die Notwendigkeit für offene wirtschaftliche Aktivität in Asien und gab seine Zustimmung für die Beteiligung an der chinesischen OBOR-Initiative bekannt. Er sagte: "Ich glaube, Japan wird in der Lage sein, gut mit China und seiner OBOR-Initiative zusammen zu arbeiten..." In eienr freien und offenen indo-pazifischen Region, so Kyoto News werde " angesichts eines robusten Infrastruktur-Bedarfs in Asien die Kooperation zwischen Japan und China einen großartigen Beitrag für den Wohlstand der asiatischen Bevölkerung leisten, zusätzlich zu der wirtschaftlichen Entwicklung der beiden Länder."

Damit ist die drittstärkste Volkswirtschaft der Welt bereit, mit der Seidenstraßen-Iniative zusammenzuarbeiten - eine klare Absage an den geopolitischen Konfrontationskurs, auf den Barack Obama Japan gegen China hatte bringen wollen.