Japan bewegt sich in Richtung Neue Seidenstraße
22. November 2017 • 14:45 Uhr

Japans Außenminister Taro Kono lobte am 18. November die von China angeführte Gürtel-und Straßen-Initiative (Belt and Road Initiative, BRI) und bezeichnete sie als "sehr vorteilhaft für die globale Ökonomie, wenn sie für alle offen und zugänglich ist", wie die chinesische Fernsehanstalt CGTN berichtet.

Lu Kang, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, begrüßte die Erklärung offiziell am 21. November und sagte, China sei über Japans Enthusiasmus für die BRI "sehr erfreut". Das Projekt werde nicht nur Chinas Öffnung und Entwicklung erleichtern, sondern auch für Japan und andere Länder sowie die Weltwirtschaft größere Möglichkeiten schaffen.

Am 20. November begann der jährliche China-Besuch japanischer Wirtschaftsvertreter, der von der japanischen Industrie- und Handelskammer ausgerichtet wird, diesmal mit einer Rekordzahl von 250 führenden Geschäftsleuten. Gleichzeitig richtete die Kammer ein Komitee ein, das das Potential der japanischen Kooperation mit der BRI ausloten und darüber Bericht erstatten soll.

Der chinesische Premier Li Keqiang begrüßte die japanische Delegation anlässlich ihres Chinabesuches und sagte laut CGTN: "China und Japan sollten gleichermaßen die Entwicklung des Partners als Gelegenheit betrachten und zum Aufbau einer Ostasiatischen Wirtschaftsgemeinschaft beitragen."