Russiagate: "Steele"-Dossier von Clinton-Kampagne bezahlt, Sonderermittler Mueller unter Druck
31. Oktober 2017 • 11:55 Uhr

Das berüchtigte "Steele"-Dossier mit angeblich kompromittierendem Material über Präsident Trump, mit dem Moskau Trump erpressen könne, wurde von Clintons Kampagne und vom Demokratischen Nationalkomitee DNC bezahlt: Ein Anwalt von Clintons Wahlkampfteam, Marc Elias, hat bestätigt, daß er in deren Auftrag den Informationsdienst Fusion GPS damit betraute, Nachforschungen gegen Trump anzustellen. Fusion GPS heuerte dazu den früheren britischen MI-6-Agenten Christopher Steele an, der das Dossier produzierte, auf dessen Grundlage dann Behörden der Obama-Administration und das FBI die Genehmigungen von FISA-Sondergerichten einholten, Mitarbeiter Trumps zu überwachen.

Weiter wurde bestätigt, daß der damalige FBI-Direktor James Comey Fusion GPS weiter bezahlen wollte, damit Steeles Nachforschungen über Trump weiterliefen, nachdem die Clinton-Kampagne die Finanzierung beendet hatte. Ein solcher Einsatz von Geheimdiensten und Strafverfolgungsbehörden zur Beeinflussung einer Präsidentschaftswahl ist natürlich in höchstem Maße illegal.

Nachdem das LaRouche Political Action Committee (LPAC) seit mehreren Wochen mit Hochdruck ein brisantes Dossier über den Schwindel des Russiagate und über den "Sonderermittler" Robert Mueller veröffentlicht und im US-Kongreß und im ganzen Land zirkuliert hat, gerät nun Sonderermittler Robert Mueller wegen seiner zahlreichen Interessenskonflikte und früheren Vertuschungen von Straftaten als FBI-Direktor selbst unter Attacke. Ein prominentes Beispiel ist ein Kommentar im Wall Street Journal vom 26.10., wo sein Rücktritt gefordert wird. Einer der dort genannten Interessenskonflikte ist offensichtlich, nämlich daß Mueller mit seinem Nachfolger beim FBI, James Comey, eng befreundet ist - schließlich war es Trumps Entlassung von Comey gewesen, die erst zur Ernennung eines Sonderermittlers führte. Sehr wahrscheinlich werden bald im Kongreß Untersuchungen über Comey beginnen. Auch die New York Post verlangte mittlerweile Muellers Rücktritt.

Daß der solchermaßen unter Druck geratene Mueller am Montag publikumswirksam zwei Verhaftungen vornehmen liess, zeigt, wie sehr er selbst unter Druck steht, aber auch, daß die Uhr für den Plan der Neocons abläuft, den Präsidenten von seinem Kurs besserer Beziehungen mit Rußland und China abzubringen. Trump betonte dies erneut in einem Interview mit Fox News am 25.10.: „Ich möchte folgendes sagen: Ich denke, es wäre großartig, wenn wir mit Rußland gut auskommen würden“, das eine große Nuklearmacht sei. Ferner würde dies die Lösung der Nordkorea-Krise sehr erleichtern, das wäre „eine gute Sache, und nicht eine schlechte Sache.“

Zum Thema China sagte Trump, er habe soeben mit Präsident Xi Jinping telefoniert und ihm zu seiner Wiederwahl als Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) gratuliert: „Ich denke, daß er ein sehr guter Mensch ist. Um es auf den Punkt zu bringen: er repräsentiert China, ich repräsentiere die USA. Selbstverständlich wird es immer Probleme geben. Aber wir haben ein sehr gutes Verhältnis.“ (https://www.realclearpolitics.com/video/2017/10/25/full_lou_dobbs_interv...).

Präsident Trump tritt seine strategisch extrem wichtige Asienreise am 3. November an, in deren Zentrum neben hochrangingen Konferenzen Staatsbesuche in China und Japan stehen.

Hier finden Sie weiteres Hintergrundmaterial zu der geopolitisch motivierten Hexenjagd von Robert Mueller (englisch) :
https://larouchepac.com/20171014/crush-muellers-coup-trumps-asia-trip
Beim wöchentlichen Treffen des „Manhattan-Projekts“ in New York am 14. Oktober berichtete die Enthüllungsjournalistin Barbara Boyd über die Karriere und Machenschaften des früheren FBI-Direktors Robert Mueller.