Syrische Regierung beginnt mit Wiederaufbau Aleppos
11. Januar 2017 • 21:36 Uhr

Das syrische Kabinett hat einen Aktionsplan für die Wiederherstellung der öffentlichen Versorgung und Sicherheit in Aleppo beschlossen. Dazu gehört neben der Bestandsaufnahme der Schäden und Möglichkeiten für Reparaturen eine ganze Liste von Maßnahmen wie die Öffnung der Straßen, die Wiederherstellung der Wasser- und Elektrizitätsversorgung, sowie Ausgabe von Treibstoff an die Bürger. Das Innenministerium wird Sicherheitspatrouillen verstärken und beschädigte Polizeidienststellen reparieren.

Zwei Krankenhäuser und fünf Gesundheitszentren sollen wieder in Betrieb gesetzt werden, der internationale Flughafen repariert werden, sowie eine Eisenbahnlinie und die Wasserpumpstation Suleiman Al Halabi.

Ebenso wurde ein Notplan des Erziehungsministeriums verabschiedet, um in den nächsten sechs Monaten 50 Schulen in Ost-Aleppo wieder instand zu setzen. Etwa 3800 Schüler werden bereits wieder unterrichtet. Bis zum Beginn des nächsten Schuljahres sollen 100 Schulen in der ganzen Stadt repariert werden.

In Aleppo, Syriens Wirtschaftszentrum, befanden sich vor dem Krieg ca. 5000 mittlere und kleine Betriebe. Ministerpräsident Imad Khamis kündigte an, das Industriepotential der Stadt werde voll wiederhergestellt. Aleppos Fabriken sollten so schnell wie möglich ihre Produktion wieder aufnehmen.

Das ist nur der Anfang des notwendigen großangelegten Wiederaufbauplans für Aleppo und ganz Syrien im Kontext der Neuen Seidenstraße. Sehen Sie dazu das Video Das Phoenix-Projekt: Aleppo, die Ewige Stadt

Deutschland muß sich jetzt sofort an dieser Aufbauperspektive beteiligen, um wenigstens teilweise den Schaden am syrischen Volk wiedergutzumachen, der durch die Unterstützung von Obamas kriegerischer Geopolitik entstanden ist.