US-Kongreßabgeordnete fordern jetzt Untersuchung von "Trump-Sonderermittler" Mueller
17. Oktober 2017 • 15:02 Uhr

19 US-Kongreßabgeordnete forderten in einem offenen Brief Ermittlungen über die Aktivitäten des Sonderermittlers Robert Mueller, dem Anführer der Offensive zur Absetzung Präsident Trumps. Der Brief ist an die Vorsitzenden der Justizausschüsse von Senat und Repräsentantenhaus, die Republikaner Chuck Grassly und Bob Goodlatte, gerichtet. Es ist der erste öffentliche Vorstoß gegen Muellers Operation, die nach der Methode „im Trüben fischen“ weit über ihr ursprüngliches Mandat hinaus erweitert wurde, ohne bisher den Hauch eines Beweises gegen Präsident Trump und dessen angeblich durch russische Einmischung verursachte Wahl zu produzieren.

In dem Schreiben heißt es, Muellers Team habe „umfassende Befugnisse und eine zeitlich unbegrenzte Mission, trotzdem dürfen sie weitergehend im geheimen agieren, sind nur von einer einzigen Person ausgewählt und nur ihr verantwortlich - Mr. Mueller selbst. Angesichts der zahlreichen, nahezu täglichen Berichte über mögliche Interessenskonflikte und Vorwürfe politischer Voreingenommenheit wäre es von Interesse für die Öffentlichkeit ebenso wie für das Team des Sonderermittlers, durch die gewählten Vertreter im Kongreß mit dem amerikanischen Volk zu sprechen.“

Das LaRouche Political Action Committee (LPAC) hatte zuvor das EIR-Enthüllungsdossier über Muellers Karriere, die schon immer dem Interesse britischer Dienste und der Netzwerke des „Staats im Staate“ von Wall Street und City diente, im gesamten US-Kongreß verteilt. Das Dossier beschreibt Muellers maßgebliche Rolle in der Arbeitsgruppe, die Ende der 80er Jahre Lyndon LaRouche mundtot machen wollte, dann seine Rolle als FBI-Direktor bei der systematischen Vertuschung der saudischen Beteiligung an den Angriffen des 11. September 2001 und seine Kooperation mit anderen Vertretern des „Staats im Staat“ in NSA und CIA bei der Schaffung eines Überwachungsstaats in Amerika, sowie seine heutige Mission als Anführer einer Hexenjagd gegen Trump, die vor allem dessen Bemühungen um eine nützliche Zusammenarbeit mit Rußland und China sabotieren soll.

Da das „Russiagate“ immer mehr in sich zusammenfällt, sucht Mueller verzweifelt nach einem anderen Hebel. Berichten zufolge trafen er oder seine Mitarbeiter den „ehemaligen“ MI6-Agenten Christopher Steele, um dessen Vorwurf, Trump werde von Putin erpreßt, wieder aufzugreifen. Die Ironie ist, daß Steele zwar mit Muellers Leuten redet, sich aber weigert, vor dem Kongreß auszusagen.

Am 4.10. mußten Mark Warner und Richard Burr vom Senats-Geheimdienstausschuß zugeben, daß sie nach der Durchsicht von Tausenden Seiten Dokumenten und Interviews mit Hunderten Zeugen keine Beweise für Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Rußland gefunden haben. Trotzdem sagten beide, sie seien weiterhin überzeugt davon, daß Russen sich in die Wahl 2016 eingemischt haben müssten, weil die US-Geheimdienste dies behaupten.

Mueller war ursprünglich nur als Sondermittler eingesetzt worden, um zu prüfen, ob durch die Entlassung seines Nachfolgers als FBI-Direktor, James Comey, die Justiz behindert wurde. Da neue Beweise aufgetaucht sind - über die ausgerechnet der Trump-feindliche Sender CNN berichtete -, daß Comey den Kongreß über die Überwachung Trumps und seiner Mitarbeiter wiederholt belogen hat, ist der „Staat im Staat“ in die Defensive geraten. Nun wird Muellers Legitimationsproblem durch die neuen Forderungen der 19 Kongreßabgeordneten nochmals deutlich größer.

Es ist davon auszugehen, daß im Vorfeld der großen Asienreise von Präsident Trump, in dessen Zentrum ein Staatsbesuch in China steht, die geopolitische Kampagne gegen den Präsidenten nochmals angefacht wird, um mit allen Mitteln das Potential für einen grundlegenden Paradigmenwandel und die konstruktive Zusammenarbeit der USA mit China und Rußland zu sabotieren.