Gesundheitswesen retten: Keine Nazipolitik durch Leistungskürzungen! (Webcast-Ausschnitt)

Verteidigt das Recht auf Leben - Nein zu Triage undRationierung im Gesundheitswesen!

Bei der Gesundheitspolitik geht es nicht um irgendwelche Einzelinteressen, sondern um das grundsätzliche Prinzip, daß jedes Menschenleben heilig ist und daß jede Gesellschaft dieses Prinzip verteidigen muß, will sie nicht in die Barbarei abstürzen. Mit einer Konkursreorganisation des bankrotten Bankensystems und Staatskredit für die Produktion können wieder Millionen neuer, gut bezahlter Arbeitsplätze entstehen, das Steuereinkommen dramatisch steigen. Dann können auch unsere früher hervorragenden Sozialsysteme wieder funktionieren. Es ist eine Frage des politischen Willens, sich für das Gemeinwohl zu entscheiden.

Die folgenden Auszüge stammen aus dem Aufsatz eines Allgemeinmediziners mit großer Landpraxis in Rheinland-Pfalz, der dort seit über 25 Jahren tätig ist. Der Beitrag wurdeam 6.9.09 verfaßt und trägt den Titel: „Der Arzt zwischen Gewissen und politisch gewollter Zerstörung der ethischen Normen“.

„….. Über „Ehrenberg“, „Geißler“, „Blüm“, „Seehofer“und zuletzt über „Ulla Schmidt“ und ihren Staatssekretär „Lauterbach“ erfolgte die mittlerweile „fast perfekt gelungene Entmündigung“ der Ärzte, entstand der wirtschaftliche Niedergang der Arztpraxen und die völlige Umstrukturierung des einst blühenden deutschen Gesundheitswesens hin zu planwirtschaftlichen, politisch zentral aus Berlin gesteuerten und dort erlassenen Gesetzen und Vorschriften, mit denen man den einst freien Arzt immer mehr zum Erfüllungsgehilfen degradierte von politischen Strömungen mit irrsinnigen und offensichtlich völlig jede „alte Ethik“ und „Wertvorstellung“ zerstörenden Gängelungen von Arzt und Patient.

 

Dies alles wurde und wird begründet mit der „Kostenexplosion“ im Gesundheitswesen, wobei es den „Machern“ in Berlin jedoch um ganz andere Zielrichtungen ging und geht:

Erstens: der ehemals frei praktizierende Arzt und seine Einbindung in christliche Wertvorstellungen sowie der von ihm geschworene „Eid des Hippokrates“ wurden und werden dahingehend „vergewaltigt“, dass jeder Mediziner nun mit seinem Privatvermögen für ärztliche Leistungen und Verschreibungen“ haftet, wenn er bestimmte, statistisch willkürlich festgelegte Kosten-Grenzen im Vergleich mit den Durchschnittswerten der anderen Ärzte überschreitet. ….

Zweitens: In zentral von Berlin aus „erarbeiteten“ Richtlinien des „Gemeinsamen Bundesausschusses“ (G-BA) sowie des IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) schreibt man dem niedergelassenen Arzt vor, was und in welcher Stufenfolge bei welcher Krankheiter überhaupt noch auf Kassenrezept verordnen darf.

Der Leiter des IQWiG, Prof. Peter Sawicki, antwortete auf die Frage, ob die marktüblichen Medikamente gegen Demenz (Antidemenzia) nicht doch überaus hilfreich und wirksam seien: „Bringen nichts - Stattdessen soll man lieber Pflegeheime bauen“. Und kurze Zeit später: „Bringen nichts, stattdessen soll man lieber Pflegekräfte einstellen!“ (vgl. Beitrag der Presseagentur Gesundheit, 12.Januar 2007: http://www.haende-weg-von-aventis.de/frames/pdf/Kritik%20am%20IQWIG,%20P...) ...

Nach den geltenden Bestimmungen darf ein Arzt lediglich das „gerade eben ausreichende und gebotene Medikament“ verordnen. „Gerade eben Ausreichend“ ist die Schulnote Vier Minus! ….

Drittens: (...) Derzeit erhält der niedergelassene Allgemeinmediziner für eine streng begrenzte Anzahl von Patienten, eine staatlich limitierte „Fallzahl“ ca. 44 Euro pro Patient pro Quartal an Regelleistungsvolumen. Im Vorjahr waren dies noch ca. 80 Euro pro Patient pro Quartal - und zwar für jeden Patienten. Für jeden darüber hinaus behandelten Patienten gibt es nur noch „Cent-Beträge“, de facto gar kein Honorar mehr! und das bei drastisch weiter steigenden Betriebskosten! Bei vielen Ärzten liegen mittlerweile die Betriebskosten um ca. ein Drittel höher als das zu erwartende „Regelleistungsvolumendefinierte Honorar“. Viele Praxen stehen vor dem wirtschaftlichen Aus! ...

Ohne Apparatemedizin früherglücklich sterben?

Norbert Blüms Zitat vom „ohne Apparatemedizin in jüngeren Jahren glücklicher sterbenden Menschen“ klingt uns allen noch in den Ohren.

Das sind die „feinen Nuancen“ im Sprachgebrauch, die bereits vor nicht allzu langer Zeit zu Begriffen wie „Unwertes Leben“ u.ä. geführt hatten - gefolgt von den uns allen schmachvoll noch gut bekannten Euthanasie-Gesetzen des Hitler-Regimes! ...

Der Arzt hat seinem Patienten nicht die „gerade eben ausreichende“ Behandlung zukommen zu lassen, sondern die beste,die effektivste, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen folgende und schnellstens zur Heilung führende Behandlung! Deshalb darf der Arzt nicht miteingebunden werden in die Frage, wer das alles bezahlen soll. Die Kostenfrage ist eine reine politische Prioritätenfrage! ...

Nur ein Land mit freien Ärzten hat das Recht, zu behaupten, daß es sich an christlich-abendländischen Grundwerten orientiert. Und nur in einem solchen Land, das diese Grundwerte heiligt, ist es erstrebenswert zu leben!

H.E.

Hauptartikel

10.10.2009

Schluß mit der englischen Krankheit im Gesundheitswesen!

von Elke Fimmen

Die Rationierung im deutschen Gesundheitswesen hat schon begonnen und muß energisch bekämpft werden.

* * *

13.06.2009

Die gefährliche Politik des Barack Obama: Stoppt den Faschismus der Finanzoligarchie!

von Helga Zepp-LaRouche
Präsident Obama will die Kosten der Bankenrettungspakete wieder hereinholen, indem er ein Drittel der Gesundheitskosten einspart - also auf Kosten der Kranken und Alten. Dabei wird so getan, als sei die Finanzkrise bereits überstanden, obwohl die Wirtschaftskrise mit riesigen Schritten voranschreitet.
25.05.2009

Optimale Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sichern!

von Elke Fimmen und René Noack
Die Einsparungspolitik der letzten zwei Jahrzehnte hat überall in der entwickelten Welt einen massiven Abbau medizinischer Einrichtungen bewirkt, und man will sie unter dem Druck der Krise noch verschärfen.   weiterlesen
15.08.2009

Glauben Sie etwa auch, daß Impfungen vom Teufel sind?

von Dr. med. Wolfgang Lillge

Ein Aufruf zu mehr Vernunft (nicht nur im Wahlkampf)

Von Dr. med. Wolfgang Lillge, Bundestagskandidat der BüSo im Wahlkreis Berlin-Lichtenberg und auf der Landesliste Berlin, Platz 3. Vorsitzender des Club of Life.

Hintergrund

Aus der Wochenzeitung Neue Solidarität:

Obamas Gesundheitspolitik: Ein Fall für den Nürnberger Gerichtshof
Präsident Obamas Gesundheitsplan beruht auf dem gleichen Utilitarismus, der auch der Euthanasiepolitik der in Nürnberg verurteilten Nazis zugrundelag

Obamas „Gesundheitsreformer“:
Die Krise als Hebel zur Durchsetzung der Nazimedizin

Die führenden Gesundheitsreformer in der Regierung Obama vertreten in ihren Schriften ein eindeutiges Kosten-Nutzen-Denken, das bereit ist, über Leichen zu gehen.
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