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Freitag, 30. Januar 2015 - 19:32

Die Tatsache, daß die griechischen Schulden unter den jetzigen Bedingungen nie und nimmer bezahlt werden können, wird inzwischen auch in Establishment Kreisen in Großbritannien und den USA gesehen. Die Forderung nach einer „Londoner Schuldenkonferenz“, wie sie in den letzen Monaten von SYRIZA im griechischen Wahlkampf erhoben wurde, war gestern Gegenstand von Artikeln im Daily Telegraph und in der Washington Post.

Dienstag, 27. Januar 2015 - 17:28

„...Wenn die Nationen der EU mit gutem Willen am Verhandlungstisch zusammenkommen und entschlossen sind, gemeinsam die Probleme zu lösen, um zum Aufbau einer gedeihenden Gemeinschaft von Nationen beizutragen, dann läßt sich auch die Euro-Frage ohne die Hysterie angehen, die die Debatte seit dem Beginn der Krise auszeichnet.

Montag, 26. Januar 2015 - 18:46

Die Parlamentswahl in Griechenland am 25.1., die mit einem überragenden Erfolg von SYRIZA endete, war ein klares Signal gegen die mörderische Austeritätspolitik der Troika (EU, EZB, IWF) und gegen die Bankenrettung.

Montag, 26. Januar 2015 - 12:37

Nach den Gelddruckorgien der amerikanischen Federal Reserve und der Bank von Japan in den letzten sechs Jahren hat nun auch der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, eine „quantitative Lockerung“ (quantitative easing) zur Stützung der europäischen Banken angekündigt. Sie ist verglichen mit den USA klein, wird aber dennoch ausreichen, um den Euro zu entwerten und die Eurozone zu zerstören. Die verzweifelten Banken der Wall Street und der Londoner City und ihre internationalen Partner glauben trotzdem nicht, daß das Paket auch nur annähernd groß genug ist.

Donnerstag, 22. Januar 2015 - 20:56

Mit seiner 80köpfigen Delegation, darunter etliche einflußreiche Geschäftsleute, hat Chinas Beteiligung am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos in der Schweiz großes Aufsehen erregt. Premierminister Li Keqiang hielt dort am 21. Januar die Hauptrede der Eröffnungssitzung, die dem Thema „Der neue globale Kontext“ gewidmet war.

Dienstag, 27. Januar 2015 - 18:50

Igor Iwanow, russischer Außenminister von 1998-2004 und Vorsitzender des Russischen Rates für Internationale Angelegenheiten, schrieb am 26.1.15 in einem Artikel in der Moscow Times, die Ukraine-Krise sei gefährlicher als jede Krise während des Kalten Krieges. Er mahnte die heutigen Politiker dringlich, eine nukleare Auseinandersetzung zu verhindern.

Montag, 26. Januar 2015 - 19:00

Die Dynamik für eine grundsätzliche Veränderung des Kurses, weg vom bankrotten EU-Empire, ergreift vor allem die EU-Staaten, in denen 2015 Wahlen anstehen.

In Spanien sagte Pablo Iglesias, der Anführer der Podemos-Bewegung, der Erfolge bei der Kommunalwahl im Mai und Parlamentswahl in November prognostiziert werden: „Die Hoffnung kommt, die Angst entflieht. SYRIZA, Podemos, wir werden gewinnen.“

Montag, 26. Januar 2015 - 18:07

Drei Experten, darunter zwei frühere US-Senatoren, warnten jüngst öffentlich vor der wachsenden Gefahr eines Kernwaffenkriegs. Ted Postol, ein bekannter Nuklearexperte, schrieb im Boston Globe vom 25.1., wegen des gefährlichen Mangels an militärischem Vertrauen und Koordination zwischen Rußland und NATO-Ländern könne schon eine kleine Fehleinschätzung im nuklearen Armageddon enden.

Donnerstag, 22. Januar 2015 - 21:04

Eine Gruppe von 35 international bekannten Ökonomen hat am 20. Januar im Londoner Guardian einen Offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Streichung „eines großen Teils“ der unbezahlbaren Schulden Griechenlands fordern, sowie die Annahme „neuer Zahlungsmodalitäten, die den Wiederaufbau einer nachhaltigen Wirtschaft ermöglichen“. Eine solche Einigung, argumentieren sie, „sollte den Beginn eines neuen, EU-weiten politischen Rahmens markieren, der eine wachstumsfreundliche anstelle einer deflationären Politik fördert“.

Donnerstag, 22. Januar 2015 - 20:07

Als die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 15. Januar die auf 1,20 fixierte Bindung des Schweizer Franken an den Euro aufhob, löste sie damit ein Beben an den Finanzmärkten aus, dessen Auswirkungen jetzt immer deutlicher werden. Der Wert des Franken stieg gegenüber dem Euro kurzfristig um 41%, fiel dann wieder ein wenig, aber mit der Entscheidung der EZB auf Teufel komm raus Geld zu drucken, ist ein weiteres Auseinanderdriften der Wechselkurse absehbar, was die im folgenden geschilderten Probleme weiter verschärfen wird.