Nachrichten

Neueste Nachrichten

Dienstag, 4. April 2017 - 12:02

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel verkündete Ende März seine Absicht, China mehr Aufmerksamkeit zu widmen, und er richtet sogar eine neue Asienabteilung in seinem Ministerium ein. Aber seine Motive scheinen eher geopolitisch zu sein, denn er strebt nach Wirtschaftsbeziehungen mit asiatischen Ländern als Alternative zum „amerikanischen Protektionismus” der Regierung Trump.

Artikel von Zepp-LaRouche

Sonntag, 13. Dezember 2015 - 19:16

Während die Welt immer mehr aus den Fugen gerät, wird immer offensichtlicher, daß ein Verbleiben im alten Paradigma der angloamerikanisch dominierten Globalisierung nicht nur die akute Weltkriegsgefahr täglich erhöht, sondern auch faschistische Lösungen auf beiden Seiten des Atlantiks in Vorbereitung sind oder bereits umgesetzt werden.

Freitag, 11. Dezember 2015 - 19:46

Am 4. und 5. Dezember fand in Johannesburg das 6. Forum für Chinesisch-Afrikanische Zusammenarbeit (FOCAC, www.focac.org) statt. Der chinesische Präsident Xi Jinping hielt dort eine Rede, die mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Die Beseitigung der Armut habe Vorrang vor allem anderen. „Armut ist die Grundursache des Chaos“, sagte er, „und Entwicklung enthält den Schlüssel, um alle Probleme zu lösen.“ Er betonte Chinas Absicht, Afrika zu unterstützen, eine unabhängige Entwicklung zu sichern, und stellte Chinas berühmte neue „win-win“-Aussicht vor.

Montag, 22. Juni 2015 - 19:14

Die neue päpstliche Enzyklika Laudato si unter der Federführung von Hans-Joachim Schellnhuber (CBE, Commander of the British Empire) stellt eine drastische Abkehr von früheren Ansichten des Vatikans und in der Quintessenz einen Angriff auf die Menschheit dar. Es heißt dort ausdrücklich, „die Idee des unendlichen und grenzenlosen Wachstums“ stütze sich auf die „Lüge bezüglich der unbegrenzten Verfügbarkeit der Güter des Planeten“.

Artikel von Zepp-LaRouche

Samstag, 11. April 2015 - 12:27

Die Entschlossenheit, mit der sich insgesamt 50 Staaten trotz des massiven Widerstands der USA dazu bekannt haben, Gründungsmitglieder bei der von China initiierten Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) sein zu wollen, demonstriert, daß die strategischen Gezeiten dabei sind, sich fundamental zu wenden.

Donnerstag, 15. Dezember 2016 - 16:49

Schon einmal das Argument gehört, die wundervolle digitale Welt der Zukunft benötige weniger Energie als die alte analoge Industriegesellschaft? Daß das Gegenteil der Fall ist, zeigt nicht nur der ständig wachsende Energiebedarf, sondern auch ein Blick auf den Stromverbrauch einer Stadt wie Frankfurt a. Main.

Freitag, 11. Dezember 2015 - 19:49

Qian Zhimin, Hauptgeschäftsführer des chinesischen Kernenergieunternehmens China National Nuclear Corporation erläuterte am 8. Dezember das große Entwicklungspotential für die Kernenergie in Ländern entlang der Neuen Seidenstraße und der Maritimen Seidenstraße für das 21. Jahrhundert. „Es gibt über 60 Länder“ entlang des „Wirtschaftsgürtel,“ sagte er, „und etwa 40 davon wollen ihre Nuklearindustrie entwickeln. Nach unserer Berechnung könnten wir 30 Kernkraftwerke exportieren, wenn China 20 % dieses Markts bekäme.“

Dienstag, 17. November 2015 - 20:56

In einem Bericht der Internationalen Energieagentur vom 13. November wird die Menge des weltweit bevorrateten Öls mit der Rekordsumme von drei Milliarden Barrel angegeben. Das ist das Resultat des anhaltenden Stagnierens bzw. Schrumpfens der Realwirtschaft weltweit, was einen geringeren Verbrauch von Öl, Kohle und Gas nach sich zieht.

Artikel

Freitag, 24. April 2015 - 9:42

[author]Von Andrea Andromidas[/author]

Vor genau einem Jahr hatte Minister Gabriel seinen hellen Moment, als er beim Besuch des Solarkomponenten Herstellers SMA am 17.4.2014 in Kassel folgendes sagte:

„Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.” ... „ Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben”, und „Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.”

Montag, 22. Dezember 2014 - 13:28

Eine Studie von Forschern der University of Texas hat ergeben, daß in den USA in der Zukunft deutlich weniger Schieferöl und -gas mittels Fracking gefördert werden wird, als es die Prognosen der Industrie vorhersagen. Dies berichtete das Magazin Nature am 3. Dezember.