Die Vorsitzende der
Movimento Solidarieta (MOVISOL) in Italien, Liliana Gorini, gab am 10.3. Radio
Padania, dem Radio der Lega Nord, erneut
ein Interview zur aktuellen Lage. Sie wurde als Vertreterin der LaRouche-Bewegung in
Italien vorgestellt. Gorini informierte die Zuhörer ausführlich über den
Wahlsieg der LaRouche-Demokratin von Kesha Rogers in Texas und sprach über den wachsenden
Massenstreikprozeß in den USA - der jetzt auch in Europa beginnt. Jetzt müßten
die Spekulanten, Hedgefonds und Banken, wie Goldman Sachs, endlich für die Krise zahlen, statt die Bevölkerung.
Eine
Frage lautete: "Greift Soros den Euro im Auftrag der EU an?"  Gorini  erinnerte die Hörer an die Spekulation gegen
Pfund Sterling und Lira 1992, was neben der Zerstörung des Europäischen Währungssystems
zu einer 30%igen Abwertung der Lira führte. Das erlaubte der "Britannia-Clique",
die italienischen Betriebe billig aufzukaufen und Italien zu deindustrialisieren.
Soros greife den Euro nicht einfach nur an, um damit Geld zu machen, sondern
auch, um eine "europäische Diktatur" durchzusetzen, sagte Gorini. Der
Europäische Währungsfonds (EWF) sei ein Teil davon. In Italien ist allgemein
bekannt, daß der Chef der Banca d'Italia und Vorsitzender des Europäischen
Finanzstabilitätsforums in London, Mario Draghi (der sich um den Posten des
EZB-Vorsitzenden bewirbt) und der frühere Ministerpräsident Romano Prodi für Goldman Sachs gearbeitet haben.
Im
Anschluß an die Sendung unterschrieben eine Reihe von Hörern die von der MOVISOL zirkulierte
Petition zur Rettung des italienischen Mittelstands. Gorini hatte dazu
aufgerufen, man solle die politischen Kandidaten für die Regionalwahlen Ende März
herausfordern, sich für LaRouche's Glass-Steagall-Herangehensweise einzusetzen.
In
Spanien, dessen Bevölkerung genauso wie die griechische gegen die  drastische EU-verordnete Kürzungspolitik der
Regierung mobilisiert, zirkulieren derweil seit Mitte Februar in der "Blogosphäre"
jede Menge Einträge und Links zur LPAC-Analyse über Banco Santander und ihre
britisch-imperialen Verbindungen. Eine Überschrift lautete beispielsweise "Der
Kollaps von Santander signalisiert das Ende des Britischen Systems". Viele
Leser sind erbost  über die Propaganda
der offiziellen spanischen Ökonomen und Politiker, die "ihre eigene Bevölkerung für
ein Linsengericht ausverkaufen", wie es einer formulierte. Der blog capitalasardina.wordpress.com
veröffentlichte den ganzen Artikel von Dennis Small "Das Banco Santander
Syndrom: Wie Idioten auf das Spiel der City of London reinfallen".
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