Der Kaukasus-Krieg und Obamas "Pate" George Soros
11. August 2008 • 18:32 Uhr

Der US-Politiker Lyndon LaRouche hat den Megaspekulanten George Soros scharf angegriffen: dieser sei als „Agent der Briten” wesentlich beteiligt an dem Vorhaben, vom Kaukasus ausgehend „einen neuen Weltkrieg anzuzetteln”. Soros sei der finanzielle und politische „Pate” hinter dem georgischen Präsidenten Michail Saakashvili wie auch dem Präsidentschafts-Vorkandidaten Barack Obama in den USA.

Am späten Abend des 7.8. hatte Saakashvili seinen Truppen Befehl gegeben, auf russische Mitglieder der seit 1994 in der autonomen Region Südossetien stationierten UN-Friedenstruppe zu schießen – während er gleichzeitig eine Fernsehansprache an die Nation hielt und behauptete, er arbeite an einer diplomatischen Lösung! Sein Vorgehen droht nun einen dritten Weltkrieg auszulösen, womit die britische Empire-Fraktion auf den Zusammenbruch ihres bankrotten Weltfinanzsystems reagiert.

„Das ist mehr als nur eine Provokation, um die Russen wütend zu machen oder sie in eine Falle zu locken”, sagte Lyndon LaRouche zum georgischen Angriff auf Südossetien am 8.8. „Es ist ein Vorstoß, Rußland zu zerstückeln. Im Grunde ist es der dritte Weltkrieg.” Die britischen Fingerabdrücke bei diesem Krieg könnten nicht deutlicher sein, denn Georgien werde völlig vom britischen Handlanger George Soros kontrolliert. Es sei dasselbe wie ein Angriff auf den Iran, sagte LaRouche. „Das ist ein und dieselbe Operation. So sollten wir es auch nennen: ,London drängt zum Dritten Weltkrieg.’“

LaRouche erklärt, wenn man sehen wollte, wie die USA unter einem Präsidenten Obama aussähen, brauche man sich nur das jüngste Vorgehen Georgiens zu betrachten. Hinter dem georgischen Präsidenten Saakashvili stehe derselbe ,Pate' wie hinter Barack Obama: George Soros. „Wäre der Soros-Mann Obama ein neuer Dick Cheney, wenn er ins Amt käme?”

Soros’ Open Society Institute brüstet sich damit, die entscheidende Kraft hinter der sog. „Rosenrevolution” gewesen zu sein, mit der Saakashvili 2003-04 an die Macht kam. Im Januar 2004 begann Soros' Institut, das seit 1994 ein Büro in der georgischen Hauptstadt unterhält, mit direkten Geldzahlungen an die georgische Regierung. Das Programm lief in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), dessen damaliger Leiter, Mark Malloch Brown, heute Generalsekretär des britischen Außenamts ist. Malloch Brown stand Soros während seiner Zeit bei der UNO so nahe, daß er sogar seine Wohnung von ihm mietete.

Saakashvilis rücksichtslose Provokationen – Beschuß russischer Soldaten und Töten südossetischer Zivilisten, die meist auch russische Staatsbürger sind – lösten eine harte militärische Antwort Rußlands aus, das laut Verfassung verpflichtet ist, angegriffene russische Bürger zu verteidigen.

Aus Großbritannien erhalten seit dem Ende der Sowjetunion tschetschenische Rebellen finanzielle und sonstige Unterstützung; in britischen Moscheen wird für tschetschenische Separatistengruppen geworben und Leute wie Boris Beresowskij, der separatistische und terroristische Operationen gegen Rußland im Kaukasus finanziert hat, finden dort Unterschlupf.

LaRouche: „Und nun betrachte man, wieviel Geld von Soros zu Obama fließt.” Soros sei ein britischer Agent unter Kontrolle britischer Auslandsgeheimdienste und Dienste für Sonderaufgaben. Er werde von ihnen benutzt. Seine Geldquellen, nachdem ihn anfangs der Schweizer Zweig der Rothschild-Bankeninteressen finanzierthabe, seien bestenfalls zwielichtig. Soros sei Teil der neuen Opiumkriegsmaschinerie der Briten – und er habeObama quasi in der Tasche. Jetzt schüre er „Weltkriegs-Provokationen gegen Moskau, genau in dem Augenblick, da ich fordere, Rußland, China und Indien sollten gemeinsam mit den USA ein neues internationales Finanzsystem schaffen, das Spekulanten wie Soros den Boden entziehen würde.”

Kurz vor dem georgischen Angriff auf Südossetien hatte der von George Soros letztes Jahr gegründete Europäische Rat für Auswärtige Beziehungen (ECFR) eine Studie veröffentlicht, in der gefordert wird, die EU auf weltweite Militäraktionen vorzubereiten. Autor der Studie ist ECFR-Mitglied Nick Witney, britischer Diplomat und Chefunterhändler des britischen Verteidigungsministeriums beim umstrittenen Al-Yamamah-Waffengeschäft des Rüstungskonzerns British Aerospace Enterprises (BAE) mit Saudi-Arabien. Gleichzeitig ist er der erste Vorsitzende der Europäischen Verteidigungsagentur EDA, des „Mini-Pentagon” der EU. In einem Artikel, der zusammen mit der Studie am 29.7. auf der ECFR-Webseite veröffentlicht wurde, bezieht Witney sich auf Obamas Berliner Rede, um die Europäer zur militärischen Eskalation in Afghanistan aufzufordern.

Der Direktor des ECFR, Mark Leonard, hatte zusammen mit Andrew Wilson, Senior Fellow beim ECFR, Europa schon am 19.7. in einem Artikel in Zeitschrift Newsweek aufgestachelt, sich auf eine Auseinandersetzung mit Rußland vorzubereiten. Der Untertitel des Artikels lautete: „Europa muß einen Weg finden, sich zusammenzuschließen, um sich gegen die russische Aggression zu wehren.”