Gesetz zur Wiedereinführung der "Glass-Steagall"-Bankentrennung erneut im US-Kongreß eingebracht!
16. Januar 2015 • 21:06 Uhr

Die Kongreßabgeordnete Marcy Kaptur (Dem.-Ohio), eine der führenden Kämpferinnen für die Rückkehr zu Roosevelt's strikter Bankentrennung, brachte am 14. Januar ihr Glass-Steagall-Gesetz erneut im neugewählten Kongreß als H.R. 381 (House Resolution 381) ein. Der Gesetzesvorschlag trägt den gleichen Titel wie ihr Antrag (H.R. 129) in der letzten Kongreßlegislaturperiode: „Betreffend der Aufhebung gewisser Bestimmungen des Gramm-Leach-Bliley-Gesetzes und die Wiederbelebung der Trennung von Geschäftsbanken und Investmentbanken in der Art, wie es der Banking Act von 1933 getan hatte, das sogenannte Glass-Steagall-Gesetz, und um andere Zwecke.“

Bei den bisher 16 Kosponsoren handelt es sich um Abgeordnete, die im vorherigen Kongreß bereits das "Glass-Steagall"-Gesetz mit unterstützt hatten. Damals waren es 83 gewesen.

Earl Blumenauer (D-Ore), Michael Capuano (D-Mass.), Elijah Cummings (D-Md.), John Garamendi (D-Cal.), Gene Green (D-Tex.), Eddie Bernice Johnson (D-Tex.), Walter Jones
(R-N.C.), Alan Lowenthal (D-Cal,), Stephen Lynch (D-Mass.), James McGovern (D-Mass.), Eleanor Holmes Norton (D-D.C.), Charles Rangel (D-N.Y.), Louise Slaughter (D-N.Y.), Paul Tonko (D-N.Y.), Niki Tsongas (D-Mass.), and Peter Welch (D-Vt.)

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