Seidenstraßen-Momentum in Österreich
25. Februar 2016 • 17:46 Uhr

Aussenwirtschaft, die Zeitschrift der Österreichischen Wirtschaftskammer hat die „Neue Seidenstraße“ zu einer 12-seitigen Titelgeschichte gemacht. Mit farbigen Karten und Bildern illustriert sie die Möglichkeiten des chinesischen Angebots für östereichische Firmen, sich an diesem begeisternden Projekt wirtschaftlicher Entwicklung von der Türkei bis Südostasien, über den Iran, Rußland, Zentralasien und China zu beteiligen. Jedes Land, das sich an diesem großen Projekt beteilige, werde einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Ganzen leisten. Repräsentanten der Wirtschaftskammern in Ankara, Teheran, Moskau, Beijing und Djakarta haben an dieser Sonderausgabe mitgewirkt. Neben der Ende 2014 erschienenen E.I.R Studie "Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke" ist dies die erste Darstellung des chinesischen Angebots an den Wessten, die dieses Thema im deutschsprachigen Raum zumindestens annähernd adäquat behandelt.

Im Kontrast zu der gegenwärtig in westlichen Medien üblichen rußlandfeindlichen Haltung, wird in dem WKO-Special ausdrücklich betont, daß Rußland ein Teil der Neuen Seidenstraße ist. Ende 2015 hatte die WKO in Wien ein Seminar zur Neuen Seidenstraße veranstaltet, an dem Sprecher aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, China und Rußland teilnahmen.

Eine solche Initiative ist auch in Deutschland in unserem eigenen Interesse längst überfällig. Wer in Deutschland Experten zum Thema sucht, melde sich bei der BüSo! Helga Zepp-LaRouche, Bundesvorsitzende der BüSo und Gründerin des internationalen Schiller-Instituts, ist in China als Vorkämpferin dieser Idee als "Seidenstraßen-Lady" bekannt. Im Herbst letzten Jahres wurde die von ihr 2014 initiierte Seidenstraßen-Studie in chinesischer Sprache in Beijing unter Teilnahme namhafter chinesischer Experten und Vertretern von Denkfabriken vorgestellt.