Stockholm Seminar mit Helga Zepp-LaRouche: China Radio International berichtet
18. Januar 2017 • 17:48 Uhr

Die englische Webseite von China Radio International (CRIEnglish.com) berichtete am 17. Januar über Helga Zepp-LaRouches Rede beim Seminar des Schiller-Instituts in Stockholm. CRI schrieb, die „einflußreiche deutsche politische Aktivistin Helga Zepp-LaRouche“ unterstütze die chinesische OBOR-Initiative. Dies sei nicht nur eine „gute Idee, sondern auch sehr praktisch“. Durch den Bau von Infrastruktur und dem Fokus auf Entwicklung werde der Lebensstandard der Menschen erhöht und die Armut verringert.

„Sie sprach bei einem einflußreichen Seminar am 11. Januar in der schwedischen Hauptstadt Stockholm, an dem etwa 100 Personen teilnahmen, viele von ihnen aus dem diplomatischen Dienst der Botschaften.“ CRI zitierte Helga Zepp-LaRouche: 'Geopolitik verursachte zwei Weltkriege und deshalb müssen wir meiner Ansicht nach zu den gemeinsamen Zielen der Menschheit voranschreiten. Diese grundlegende Herausforderung müssen wir unbedingt meistern. Und ich denke, daß das chinesische Angebot für eine win-win-Situation aller Länder weltweit die einzig praktikable Initiative ist, die zur Verfügung steht'.

Die von China vorgeschlagene OBOR-Initiative (Ein Gürtel, eine Straße) bringt mehr als 60 Länder in Asien, Europa, dem Nahen Osten und Afrika für Handel und Kooperation zusammen. Das wurde zuerst 2013 vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping vorgeschlagen ; das Konzept besteht aus zwei Hauptbestandteilen – dem Wirtschaftsgürtel der Seidenstraße und der Maritimen Seidenstraße für das 21. Jahrhundert.

Helga Zepp-LaRouche nahm an dem Seminar als Mitautorin des neuen Buches „Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke“, das ins chinesische, arabische und andere Sprachen übersetzt wurde. Darin bringt sie ihre starke Überzeugung zum Ausdruck, daß die Seidenstraßenstrategie ein gutes Paradigma ist, das Geopolitik ersetzen wird. 'Ich denke, es entwickelt sich in die richtige Richtung; am Anfang dachten die Leute, es ginge entweder um China oder um Rußland, oder um Zentralasien, um Nord oder Süd, Ost oder West, aber in der Zwischenzeit hat die strategische Partnerschaft zwischen Rußland und China dieses Problem gelöst'.

„[Zepp-]LaRouche glaubt, daß nur durch Entwicklung Kriege und Konflikte vermieden werden können. Diese seien die größten Feinde für Entwicklung und Infrastrukturaufbau, die ihrerseits Entwicklung und die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen fördern. Mitautor Hussein Askary sagte, ihr Buch solle einige sehr praktische Pläne in Gang bringen, beispielsweise, den Irak an die Seidenstraße anzuschließen. Askary: 'Sie müssen kein Geld in den Irak oder nach Afrika schicken – diese Länder haben Ressourcen; was sie brauchen, ist Technologie und das stellt China bereit. China fragt nicht, ob Sie Geld haben oder nicht, denn wenn der eigene Nachbar reicher wird, hat man selbst etwas davon, man erzeugt einen Markt, neue Technologien und Innovationen.' "

CRI: „Helga Zepp-LaRouche sagte weiter, sie glaube, daß sich China zu einem echten Modell für bilaterale Beziehungen zwischen Nationen entwickeln werde – basierend auf gemeinsamer Entwicklung.“

Hier finden Sie den Artikel in englisch.
http://english.cri.cn/12394/2017/01/17/3941s949916.htm#none

Der Vortrag selbst ist im YouTube-Kanal des Schiller-Instituts im englischen Original als Video verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=cdl0Hxg_Ubc