US-China Beziehungen: Xinhua-Interview mit Helga Zepp-LaRouche
11. Februar 2017 • 18:57 Uhr

In einem am 10.2.2017 veröffentlichten Interview mit der Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche über den jüngsten Austausch zwischen dem chinesischen Präsidenten XI Jinping und US-Präsident Donald Trump, sagte sie, dies seien „sehr positive Signale für die mögliche Entwicklung neuer bilateraler Beziehungen“.

In ihrem ersten Telefonat seit Trumps Amtsantritt im Januar ging es Xi und Trump laut XINHUA darum, „ eine Win-win-Kooperation in Bereichen wie Wirtschaft, Handel, Investitionen und internationale Angelegenheiten auszubauen und eine konstruktive Beziehung zwischen China und den USA zu entwickeln“.

„‘Präsident Trumps Brief und sein anschließendes Telefonat mit Präsident Xi Jinping sind sehr positive Anzeichen dafür, daß der neue amerikanische Präsident tatsächlich eine konstruktive Beziehung zu China aufbauen will‘, sagte Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, einer deutschen Denkfabrik, in einem Exklusivinterview mit Xinhua. Die Expertin sei zuversichtlich, daß die positiven Signale dazu beitragen würden, Chinas Vorschlag zum Aufbau neuartiger Beziehungen zwischen großen Staaten auf Grundlage von Spannungsfreiheit, Nichtkonfrontation, gegenseitigem Respekt und Win-win-Zusammenarbeit umzusetzen.“

In ihrer Antwort auf eine Frage über die langfristigen Perspektiven der chinesisch-amerikanischen Beziehungen wird Frau Zepp-LaRouche zitiert: „Ich denke, wir stehen am Beginn einer völlig neuen Art von Beziehungen zwischen den großen Mächten dieser Welt. Geopolitik wird bald eine Sache der Vergangenheit sein. Angesichts der derzeitigen Dynamik in den Großmachtbeziehungen könne eine „neue Plattform internationaler Beziehungen auf Grundlage der Win-win-Kooperation“ erreicht werden.

Sie betonte das Potential für die Zukunft, „eine neue Ära der Menschheit, die Verwirklichung von Präsident Xis Vision“, aufzubauen. Dies sei „ein neues Paradigma, das ich das Erwachsenenzeitalter der Zivilisation nennen möchte“.

http://news.xinhuanet.com/english/2017-02/11/c_136048903.htm