Revolutionäre Stimmung in Dresden
2. März 2017 • 12:05 Uhr

Über 70 Gäste folgten der Einladung zur BüSo-Veranstaltung in Dresden zum Thema: „Amerika unter Trump: Albtraum oder Chance?“ Der Landesvorsitzende der BüSo Sachsen, Karsten Werner, begann mit einem Überblick über die verschiedenen Brandsätze in der Welt, angefangen mit der Einkreisungspolitik gegenüber Rußland und China, bei der Deutschland seit der Stationierung von 250 deutschen Soldaten im Baltikum skandalöserweise eine führende Rolle übernimmt. Zusammengenommen mit den nach wie vor aktiven Sanktionen gegen Rußland und den Farbenrevolutionen an den Grenzen Rußlands und Chinas ergibt sich ein explosives Gemisch, das schlimmstenfalls im atomaren Feuer enden kann.

Der andere Brandsatz ist die ungelöste Lage im internationalen Finanzsystem, bei dem die größten Banken der Welt heute bedeutend mehr finanziellen Giftmüll in den Büchern führen als vor der Finanzkrise, und die Zentralbanken der Welt das Ganze mit Milliarden und Abermilliarden an Geldern weiter massiv befeuern. Werner forderte die Beendigung der Geopolitik und die Wiedereinführung des Trennbankensystems, sowie die aktive Beteiligung Deutschlands am chinesischen Programm der Neuen Seidenstraße.

Im anschließenden Vortrag machte Harley Schlanger, langjähriger Sprecher von Lyndon LaRouche in den USA, auf eindringliche Art und Weise deutlich, wie und warum Donald Trump den Nerv der amerikanischen Bevölkerung getroffen und deswegen auch die Präsidentschaftswahlen gewonnen hat. Trump konnte sich gegen 16 republikanische Bewerber und die Favoritin Hillary Clinton durchsetzen, weil er die Wahrheit über die Kriege im Nahen Osten und den tatsächlichen Zustand der amerikanischen Volkswirtschaft gesagt hat: das angebliche „Jobwunder“ unter Obama ist eine Lüge, und die Gründe für die Nahostkriege ebenso. Stattdessen hatte Trump u.a. das Trennbankensystem gefordert, um der Spekulation Herr zu werden. Er nahm also zentrale Punkte der LaRouche-Bewegung auf und bezog sich damit auf die realen Sorgen der amerikanischen Arbeiter, die vom Wahlkampf Clintons links liegen gelassen wurden.

Kein Wunder also, daß George Soros und die Medien im Auftrag des anglo-amerikanischen Establishments Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um Trump auf die eine oder andere Art kaltzustellen. Schlanger sprach in diesem Zusammenhang von einem versuchten Maidan-Putsch in den USA. Dann stellte Schlanger die Zuhörer vor die eigentliche Herausforderung: Es geht nicht um Trump, sondern um Sie! Wann werden die Menschen aufhören, Machthaber zu tolerieren, die ihr Land zerstören? Wann werden wir merken, daß es unser eigener Pessimismus und Zynismus ist, der uns vom Handeln abhält? Wie lange werden die Deutschen die Nachkriegsgehirnwäsche dulden, die uns kollektiv schuldig spricht und die Kreativität und den Geist verkümmern läßt? Wann werden wir die Dichter und Denker wiederaufleben lassen und ein Land schaffen, auf das wir stolz sein können?

In der Diskussion wurden diese Fragen lebhaft diskutiert, wobei einige daran erinnerten, daß auch vor 1989 die Situation "aussichtslos" erschienen war. Viele Gäste nahmen Flugblätter zum Verteilen und die Einladung zum Aktivistenanruf mit, an dem jede Woche die neuesten Entwicklungen und Aktionen besprochen werden. Die Welt ist in Bewegung, und wir haben beschlossen, alles zu tun, damit auch Deutschland den Kurs ändert!

Wollen Sie mithelfen? Dann melden Sie sich bei der BüSo Sachsen unter 0351-4278140!
Karsten Werner