Cheminade in französischen Medien: Frankreich von der Finanzbesatzung befreien!
28. März 2017 • 14:38 Uhr

Seit seine Präsidentschaftskandidatur am 18.3. amtlich bestätigt wurde, ist Jacques Cheminade in Frankreich täglich mit Veranstaltungen und Interviews beschäftigt. So gab er Interviews im Nachrichtensender LCI, in Radio Classique (6 Minuten), in einer beliebten Talkshow (von Jacques Bourdin) im Radiosender RMC und in der katholischen Zeitung La Croix, um nur einige zu nennen.

Am Weltwassertag am 22.3. gab er ein siebenminütiges Interview im Studio von France Info TV vor allem zur wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas, über die kulturelle Bedeutung der Raumfahrt und der Erforschung der Meere, um die Bürger zum kreativen Denken anzuregen.

Am selben Tag war er nachmittags zusammen mit den anderen 10 Kandidaten vom französischen Bürgermeisterverband eingeladen, seine Ansicht darzustellen und 20 Minuten lang Fragen zu beantworten, wobei es hauptsächlich um Landwirtschaft und Entwicklung des ländlichen Raums ging.

Am 21.3. hielt Cheminade an der Pariser Journalistenhochschule einen Vortrag über sein Programm, der einschließlich der anschließenden Diskussion mit den Studenten eine gute Stunde dauerte.

Inzwischen ist sein Kurzprogramm (Profession de foi) fertig, ein A3-Blatt, das der französische Staat in der Woche vor dem ersten Wahlgang am 23.4. an alle Wahlberechtigten verschickt. In der Überschrift fordert Cheminade die Befreiung Frankreichs von der „finanziellen Besatzung“, darunter heißt es: „Statt unsere Zeit damit zu vergeuden, das System zu kritisieren, laßt uns ein neues aufbauen.“ Im Text wird erläutert, was „finanzielle Besatzung“ bedeutet: „Private Banken herrschen über die Kreditvergabe. Länder sind gezwungen, sich für ihre Finanzierung an sie zu wenden. Damit fügen sie sich der Politik der Londoner City und der Wall Street - Profit für wenige Auserwählte, Austerität für alle anderen.“

Die deutschen Medien blocken in ihren Artikeln über den französischen Wahlkampf Cheminade bisher vollkommen aus. Das ist zwar nicht besonders verwunderlich, aber nicht aktzeptabel. Schreiben Sie Leserbriefe an Ihre Lokalzeitung, rufen Sie an und verlangen Sie eine ausgewogene Berichterstattung! Cheminades Beitrag ist zu wichtig für die Änderung der europäischen und deutschen Politik, als daß er totgeschwiegen werden dürfte!