Helga Zepp-LaRouche und die Mobilisierung für die Weltlandbrücke (Video, 2010)
23. April 2017

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Die Idee der Weltlandbrücke enstand vor 20 Jahren. Als die Berliner Mauer fiel, war Helga Zepp-LaRouche die einzige politische Persönlichkeit, die darauf vorbereitet war. Da Lyndon LaRouche im Oktober 1988 den Kollaps des Ostblocks und die Wiedervereinigung Deutschlands für unmittelbar bevorstehend erklärte, war ihnen klar, daß eine neue Friedensordnung durch gemeinsame Wirtschaftsentwicklung von Ost und West möglich werden würde. Mit dem Erfolg der friedlichen Revolution von 1989 erkläte Zepp-LaRouche, einen einmaligen Augenblick der Geschichte sei erreicht, eine Sternstunde der Menschheit.

Zepp-LaRouche leitete die Aktivitäten, dieser optimistische Aufbauperspektive in allen Teilen West- und Ostdeutschlands zu verbreiten und sie auf die Tagesordnung zu setzen. Mittelständler, Industrie- und Handelskammern sowie Unternehmer auf Industriemessen nahmen das Produktive Dreieck mit großer Zustimmen entgegen. "Nur", sagten sie, "muss der Staat mit einspringen."

Kohl gab aber dem Druck Mitterrands und Thatchers nach und stimmte die frühzeitige Aufgabe der D-Mark für den Euro zu, damit diese sich der Wiedervereinigung nicht entgegenstellen würden, wie sie es in unmissverständlichen Worten angedroht hatten. Der Druck steigerte sich zu einem Höhepunkt, mit den bis heute ungeklärten Morden an Alfred Herrhausen (Nov. 1989) und Detlev Rohwedder (April 1991), die sich die Entwicklung der Ostdeutschen Industrie sowie Osteuropas verpflichtet hatten.

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion weitete das Schiller-Institut unter Führung Zepp-LaRouches ihr Wirtschaftsprogramm aus, zur eurasischen Landbrücke. Dafür organisierte sie über die folgenden Jahre weltweit hunderten von Konferenzen und Arbeitsgruppen,die hochrangige Teilnehmer aus allen Kontinenten zusammengebracht haben, vor allem aus den Nationen der strategischen Vier-Mächte-Allianz: den Vereinigten Staaten, Russland, China und Indien.