China bietet Wirtschaftsaufbau in Libanon und Jordanien an
26. Juni 2017 • 18:19 Uhr

Chinas Außenminister Wang Yi reiste von Äthiopien aus nach Jordanien und Libanon, zwei Länder, die im Vergleich zu ihrer Bevölkerung unter äußerst schwierigen Bedingungen extrem viele Flüchtlinge aufgenommen haben.

Im Libanon traf Wang u.a. mit Präsident Michel Aoun und Premierminister Saad Hariri zusammen, wobei die Gürtel- und Straßen-Initiative im Mittelpunkt ihrer Gespräche stand. In seiner Pressekonferenz in Beirut sprach Wang die Flüchtlingskrise an - sowohl die der Palästinenser als auch der Syrier. Wenn sich die Lage stabilisiere, sagte er, „sollten syrische Flüchtlinge, die jetzt gezwungen sind, an verschiedene Orte zu fliehen, wieder in ihre Heimat zurückkehren, um das Land wiederaufzubauen. Flüchtlinge sind keine Migranten. Die Absicht der Flüchtlinge ist es, wieder in ihr Land zurückzukehren, was sich jeder Flüchtling von ganzem Herzen wünscht... China wird mit dem Libanon und jedem anderen Land hart arbeiten, um in dieser Richtung eine konstruktive Rolle zu spielen.“

Außenminister Wang Yi bezog sich bei seinen Gesprächen auf die alte Seidenstraße, die durch diese Region geführt hatte und dazu beitrug, sie zu entwickeln. Die Neue Seidenstraße werde dasselbe tun. China wird offensichtlich zu einem sehr wichtigen Akteur in der Region, indem es Kooperation in der Wirtschaftsentwicklung anbietet und sich mit seinem Gewicht hinter die Bemühungen zur Beendigung von Kriegen und Terrorismus stellt.