"Russischer-Hacker"-Schwindel in den USA: Ray McGovern greift James Comey an
27. Juli 2017 • 12:48 Uhr

Der bekannte frühere CIA-Analyst Ray McGovern, prominentes Mitglied der „Geheimdienstveteranen für Vernunft“ (VIPS), einer Gruppe patriotischer früherer US-Geheimdienstbeamter, verstärkte am 26. Juli den Druck zur Abwehr der britisch gesteuerten Versuche, US-Präsident Donald Trump zu stürzen. In einem Interview mit RT forderte McGovern den US-Kongreß und Präsident Trump ausdrücklich auf, die Rolle des damaligen FBI-Direktors James Comey bei der Inszenierung des Schwindels der „russisch gehackten DNC-Mails“ zu untersuchen.

McGovern wurde von RT über das explosive Memorandum befragt, das die VIPS am 24. Juli veröffentlicht hatten und in dem sie die kriminaltechnischen Belege dokumentierten, daß die veröffentlichten E-Mails des DNC nicht „gehackt“ worden sein können, sondern von einem Insider veröffentlicht worden sein müssen - und daß diese E-Mails später „manipuliert“ wurden, um ihnen ein russisches Format zu geben.

McGovern sagte, es gebe Politiker, die das angebliche „russische Hacken“ der Computer als einen „Kriegsakt“ bezeichneten. Jedoch müsse man schon „seltsam leichtgläubig“ sein, um zu behaupten, die russischen Geheimdienste seien professionell genug für das Hacken, aber so unprofessionell, in dem veröffentlichten Material solche verräterischen Dinge wie kyrillische Buchstaben zu hinterlassen. Die VIPS hätten darüber zwar keine Informationen, aber "es könnte sein, daß das DNC Insider-Hilfe von recht professionellen Leuten hatte“, sagte McGovern. (DNC: Democratic National Committee)

Das VIPS-Memorandum verlangt, die Rolle des FBI zu untersuchen: „Wir wissen nicht, wer oder was jener undurchsichtige Guccifer 2.0 ist. Vielleicht sollte man das FBI fragen,“ so McGovern. In seiner Antwort auf die Frage von RT, ob er glaube, daß das FBI es versäumt habe, die Computer des DNC zu untersuchen und sie kriminaltechnisch zu analysieren, griff McGovern den früheren FBI-Chef Comey namentlich an:

„Die Antwort darauf ist etwas, was der Kongreß und der Präsident untersuchen sollten“, sagte er. „Es ist lächerlich, wenn James Comey, der frühere Direktor des FBI, sagt: ,Oh, das Demokratische Nationalkomitee hat uns nicht erlaubt, die Computer zu untersuchen.’ Wir reden hier von einem Kriegsakt, nicht wahr? Und hier sagt das FBI: ,Oh, wir wollen das nicht kriminaltechnisch untersuchen. Wir verlassen uns auf die Firma, die das DNC bezahlt, um diese Untersuchungen durchzuführen.’

Das ist ein Dienstvergehen! Und es wirft die Frage auf: Warum hat man es getan? Wußte James Comey, daß bei seinen Ermittlungen etwas herauskommen würde, was er nicht herausfinden wollte? Wußte er bescheid über diese kleine Operation, die durch die ,Vertuschungs’-Kapazitäten der CIA möglich wurde? Ich weiß die Antwort darauf nicht, aber Präsident Trump sollte in der Lage sein, die Antwort darauf zu finden“, schloß McGovern.

Das VIPS-Memorandum, über das wir gestern auf dieser Webseite berichteten, wird unterdessen international aufgegriffen, wie z.B. auf der US-Webseite ZeroHedge.
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