Die Seidenstraßen-Strategie für Syrien

Frieden heißt Entwicklung

Nach Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien ist klar, daß die Außenpolitik der Angloamerikaner und ihrer NATO-Verbündeten auf ganzer Linie gescheitert ist – es sei denn, man unterstellt, daß die Zerstörung aller staatlichen Strukturen und der erfolgte Völkermord sowie die damit ausgelöste Flüchtlingskrise bewußtes Kalkül einer internationalen Oligarchie darstellen, die die Entvölkerung unseres Planeten beabsichtigen.

Aktuelles

MEHR:

28.03.2016

Auch wenn die neokonservativen Kräfte in den USA und Europa weiter auf Konfrontation mit Rußland setzen, sehen die Außenminister Kerry und Steinmeier die Zusammenarbeit mit Moskau als einzigen erfolgversprechenden Weg, um die Lage in Syrien, Jemen oder Libyen zu befrieden.

18.03.2016

Mit einer Veranstaltung zur Veröffentlichung der arabischen Ausgabe des EIR-Sonderberichts Die neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke am Sitz des ägyptischen Verkehrsministeriums in Kairo zeigte sich heute die Unterstützung führender ägyptischer Kreise für dieses Projekt. Verkehrsminister Dr. Saad El Geyoushi persönlich leitete das Seminar und stellte Hussein Askary als EIR-Spezialisten für Südwestasien und Repräsentanten des Schiller-Instituts vor.

17.03.2016

Mit seiner Ankündigung des Abzugs eines Großteils der russischen Truppen in Syrien hat Präsident Putin die Welt genauso überrascht, wie vor einem halben Jahr, als er ihren Einsatz beschloß. In diesem halben Jahr hat Rußland bewirkt, was der Westen nicht erreichen konnte bzw. nicht wollte. Das war nur durch die Zusammenarbeit mit Bodentruppen vor Ort, der syrischen Armee, möglich. Viele Militärs im Westen, auch in den USA, haben frühzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß man mit einem Luftkrieg allein den Terrorismus nicht besiegen kann.

11.03.2016

Die arabische Fassung des EIR-Berichts über die Neue Seidenstraße und Weltlandbrücke, der von Hussein Askary übersetzt wurde, wird ab Mitte März in gedruckter Form vorliegen und kann dann im EIR-Webshop erworben werden. Der Bericht enthält ein zusätzliches Kapitel über den Wiederaufbau Südwestasiens und ein spezielles Vorwort von Helga Zepp-LaRouche, datiert vom 26.2.2016. Wir zitieren es im Wortlaut:

09.03.2016

Die von Rußland und den USA organisierte Waffenruhe in Syrien dauert jetzt gut eineinhalb Wochen an und wird, von kleinen Ausnahmen abgesehen, eingehalten. Die Stimmung wandelt sich, selbst einige eingefleischte Kritiker des syrischen Präsidenten Assad geben nun zu, daß mit der Waffenruhe nach fünf Jahren Krieg endlich die Möglichkeit eines Friedensabkommens besteht.

27.02.2016

Am 21. Februar kündigte US-Außenminister John Kerry nach einem Telefongespräch zwischen den Präsidenten Putin und Obama zur Überraschung vieler Beobachter an, er habe mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow eine vorläufige Einigung über eine Feuerpause in Syrien ab dem 27. Februar erreicht. Laut Washingtoner Beobachtern war dies das Resultat einer laufenden russisch-amerikanischen Geheimdiplomatie von Diplomaten und Spitzenmilitärs.

20.02.2016

Falls die Türkei auf den jüngsten Terroranschlag in Ankara, bei dem 28 Menschen den Tod fanden, mit einer Invasion türkischer Bodentruppen im Norden Syriens reagiert, unterstützt durch die saudische Luftwaffe – formell, um gegen die Kurden zu kämpfen, aber noch mehr, um die von ihr unterstützen Rebellengruppen von Al-Nusra bis zu ISIS zu „retten“ –, besteht die unmittelbare Gefahr, daß es zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen türkischen Armeeeinheiten und der von Rußland unterstützten syrischen Armee kommt.

05.02.2016

Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF berichtet in einer Veröffentlichung vom 2. Februar, daß mehr als ein Drittel der Flüchtlinge, die über die Türkei nach Griechenland gelangen, Kinder seien und inzwischen auch weit mehr Frauen und Kinder als Männer die griechisch-mazedonische Grenze überquerten.

04.02.2016

Eine Friedensregelung für Syrien und den ganzen Nahen Osten wird nur möglich werden, wenn die Weltgemeinschaft, mit Betonung auf Gemeinschaft, endlich das macht, was die BüSo seit Jahren vertritt - nämlich ein wirtschaftliches Aufbauprogramm entlang der Leitlinien der Weltlandbrückenkonzeption bzw. der chinesischen Initiative der "Neuen Seidenstraße" zu verwirklichen. Deshalb haben wir heute eine Themenseite Marshallplan für Syrien eingerichtet, auf der wir vergangene und zukünftige Beiträge zu dem Thema veröffentlichen.

30.01.2016

Helga Zepp-LaRouche, die Vorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität und des international tätigen Schiller-Instituts, betonte am 26. Januar in ihrem wöchentlichen Internetforum, daß die großen Nationen zusammenarbeiten müssen, um die sich weltweit verschärfenden Krisen zu überwinden: den voranschreitenden Zusammenbruch des transatlantischen Finanzsystems, die hierdurch veranlaßten Kriegsbestrebungen und Destabilisierungen und in deren Folge die Flüchtlingskrise im Nahen Osten, in Afrika und in Europa.

27.01.2016

In einem sehr bewegenden Interview mit dem Hessischen Rundfunk erklärte der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) bei seinem Besuch in Jordanien eindringlich, warum der Ausweg für die Flüchtlingskrise nur im wirtschaftlichen Wiederaufbau der Region liegen kann.

22.01.2016

Während sich auf der offiziellen Seite des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos die übliche Unterhaltung des gutbetuchten Establishments einer eklektischen Abfolge von Themen abspielte und hinter den Kulissen mehr die Panik über den eskalierenden Finanzkrach des transatlantischen Sektors die privaten Gespräche beherrschte, tat der chinesische Präsident Xi Jinping etwas sehr viel wichtigeres: Er schuf mit einer spektakulären Reise nach Saudi-Arabien, Ägypten und den Iran die Grundlage für die Integration Südwestasiens in die Neue Seidenstraße und damit die Voraussetzung für die Beendigun

MEHR: