Die Seidenstraßen-Strategie für Syrien

Frieden heißt Entwicklung

Nach Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien ist klar, daß die Außenpolitik der Angloamerikaner und ihrer NATO-Verbündeten auf ganzer Linie gescheitert ist – es sei denn, man unterstellt, daß die Zerstörung aller staatlichen Strukturen und der erfolgte Völkermord sowie die damit ausgelöste Flüchtlingskrise bewußtes Kalkül einer internationalen Oligarchie darstellen, die die Entvölkerung unseres Planeten beabsichtigen.

Aktuelles

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10.12.2012

Oberst Lawrence Wilkerson (US-Army ret.) warnte am 8. Dezember in einem Interview mit RT.com (Russia Today) vor einem Angriff auf Syrien. Wilkerson war ehemaliger Stabschef von US-Außenminister Colin Powell (2002-2005), der seine Beteiligung an der (auch damals) von Tony Blair inszenierten Lügenkampagne über Saddams angebliche "Massenvernichtungswaffen" als seinen allergrößten politischen Fehler bezeichnet hat.

09.11.2012

Boris Volkhonsky vom Russischen Institut für Strategische Studien griff in einem bemerkenswerten Beitrag am 8. November für Voice of Russia den britischen Preminierminister David Cameron wegen dessen offener Unterstützungserklärung für die syrischen Rebellen am Tag zuvor an. Cameron solle besser zweimal nachdenken, "bevor er seine Pläne für den Aufbau von Al Kaida Nr. 2 in die Tat umsetzt".

27.08.2012

Syriens Nachrichtenagentur SANA berichtete am 24. August, daß jetzt auch Indien jegliche militärische Intervention ausländischer Kräfte in Syrien ablehne und die Notwendigkeit, eine friedliche Lösung mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft zu finden, betone.

15.08.2012

In der Ausgabe vom 14.8. warnte ein Leitartikel der chinesischen Online-Ausgabe von People's Daily die USA vor einer Katastrophe, wenn sie weiter auf Regimewechsel in Syrien pochen. Als die USA vor neun Jahren im Irak einmarschierten, waren die Folge ethnische und sektiererische Konflikte. Der damalige französische Staatspräsident Jacques Chirac habe die USA damals beschuldigt, eine 'Pandora-Büchse' im Irak zu öffnen. Jetzt geschehe genau das gleiche mit Syrien, so People's Daily.

24.07.2012

Die Regierung Obama eskaliert ihre Bemühungen, den syrischen Präsidenten Präsident Assad so schnell wie möglich loszuwerden, obwohl auch in den USA Militär- und Geheimdienstkreise vor der Destabilisierung der ganzen Region ebenso warnen, wie vor der immer klareren saudisch-katarischen Unterstützung für Al-Qaida-Kämpfer in Syrien. Laut informierten Kreisen in Washington bestehen die sog.

21.07.2012

In einem Interview mit "Russia Today" nach der UN-Sicherheitsratssitzung am 20. Juli attackierte der russische UN-Botschafter Vitaly Churkin die scheinheilige "humanitäre" Rhetorik der US und Großbritanniens. Russland und China hatten erneut den Versuch des Westens blockiert, den Weg für eine militärische Intervention in Syrien zu bereiten, nachdem die Frist für die UN-Überwachungsmission in Syrien am Freitag abgelaufen war. Mittlerweile wurde sie um 30 Tage verlängert.

04.06.2012

Der russische Präsident Wladimir Putin nutzte die Gelegenheit der ersten Auslandsreise nach seiner Amtseinführung, um klarzustellen, daß Rußland keine Militärintervention für einen Regimewechsel in Syrien zulassen wird. In Berlin während seines Treffens mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 1.6. und einen Tag später in Paris bei Präsident Francois Hollande wurde deutlich, daß die russische Regierung jeden Versuch, im UN-Sicherheitsrat (UNSC) eine militärische Option durchzusetzen, blockieren wird.

01.06.2012

Die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice drohte am 30. Mai offen mit Aktionen gegen Syrien "außerhalb des Rahmens der Vereinten Nationen und des Annan-Planes". Bei der vorhergehenden Sitzung des Sicherheitsrates war der Stellvertreter Kofi Annans, Jean-Marie Guehenno, für einen Bericht über die Lage in Syrien aus Genf zugeschaltet gewesen. Russland und China weigerten sich in der Diskussion erneut, Sanktionen und andere Maßnahmen gegen Syrien zu verschärfen.

29.05.2012

Am 25.5. kam es in der Stadt Hula bei Homs zu einem schrecklichen Massaker. Die britische Regierung nutzte dies sofort als Vorwand, eine militärische Absetzung des syrischen Präsidenten Al-Assad zu fordern, und verlangte eine Notsitzung des UN-Sicherheitsrates (UNSC) am 27.5. Rußland blockierte die britisch-französisch-amerikanischen Bemühungen, die syrische Regierung für das Massaker verantwortlich zu machen und so der Annan-Mission ein Ende zu bereiten, indem es einen Bericht des norwegischen Generals Robert Mood, dem Leiter der Beobachtermission der UN, über die Lage verlangte.

28.04.2012

Das Syrische Komitee für Demokratie in Schweden setzt sich aus Unterstützern der syrischen Regierung und der Opposition zusammen, darunter Mitglieder der christlichen Minderheit ebenso wie Muslimen. Sie organisierten am 22. April eine Demonstration auf dem Sergels Torg, dem zentralen Platz Stockholms, zu der auch Ulf Sandmark von der LaRouche-Bewegung/EAP als Redner eingeladen war. Das Komitee hatte einen Artikel Sandmarks über Frieden in Syrien und den strategischen Hintergrund der ausländischen Einmischung zur Anzettelung eines Bürgerkriegs veröffentlicht.

16.03.2012

Wie die französische satirische Wochenzeitung Le Canard Enchaine jetzt berichtet, soll gleichzeitig zum offiziellen Treffen der "Freunde Syriens" in Tunis Ende Februar noch ein anderes Treffen in der Stadt stattgefunden haben. Dabei seien hochrangige Geheimdienstvertreter aus den USA, Großbritannien, Frankreich, der Türkei, Katar und Saudi-Arabien gewesen, die laut Canard Enchaine in Syrien "einen Putsch vorbereiten" sollten, für den wachsende Spannungen innerhalb der Regierung ausgenützt werden sollen.

15.03.2012

Der als angeblich demokratische Alternative zur Regierung Bashar al Assads von der angloamerikanischen Kriegsfraktion hofierte Syrische Nationalrat (SNC) bekommt Probleme, da er alles andere als demokratisch ist. Jetzt haben prominente Mitglieder wie der Arzt Kamal al-Labwani, die Menschenrechtlerin Catherine al-Talli und der achtzigjährige Anwalt Haitham al-Maleh ihren Austritt erklärt.

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