Die Seidenstraßen-Strategie für Syrien

Frieden heißt Entwicklung

Nach Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien ist klar, daß die Außenpolitik der Angloamerikaner und ihrer NATO-Verbündeten auf ganzer Linie gescheitert ist – es sei denn, man unterstellt, daß die Zerstörung aller staatlichen Strukturen und der erfolgte Völkermord sowie die damit ausgelöste Flüchtlingskrise bewußtes Kalkül einer internationalen Oligarchie darstellen, die die Entvölkerung unseres Planeten beabsichtigen.

Aktuelles

MEHR:

04.06.2012

Der russische Präsident Wladimir Putin nutzte die Gelegenheit der ersten Auslandsreise nach seiner Amtseinführung, um klarzustellen, daß Rußland keine Militärintervention für einen Regimewechsel in Syrien zulassen wird. In Berlin während seines Treffens mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 1.6. und einen Tag später in Paris bei Präsident Francois Hollande wurde deutlich, daß die russische Regierung jeden Versuch, im UN-Sicherheitsrat (UNSC) eine militärische Option durchzusetzen, blockieren wird.

01.06.2012

Die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice drohte am 30. Mai offen mit Aktionen gegen Syrien "außerhalb des Rahmens der Vereinten Nationen und des Annan-Planes". Bei der vorhergehenden Sitzung des Sicherheitsrates war der Stellvertreter Kofi Annans, Jean-Marie Guehenno, für einen Bericht über die Lage in Syrien aus Genf zugeschaltet gewesen. Russland und China weigerten sich in der Diskussion erneut, Sanktionen und andere Maßnahmen gegen Syrien zu verschärfen.

29.05.2012

Am 25.5. kam es in der Stadt Hula bei Homs zu einem schrecklichen Massaker. Die britische Regierung nutzte dies sofort als Vorwand, eine militärische Absetzung des syrischen Präsidenten Al-Assad zu fordern, und verlangte eine Notsitzung des UN-Sicherheitsrates (UNSC) am 27.5. Rußland blockierte die britisch-französisch-amerikanischen Bemühungen, die syrische Regierung für das Massaker verantwortlich zu machen und so der Annan-Mission ein Ende zu bereiten, indem es einen Bericht des norwegischen Generals Robert Mood, dem Leiter der Beobachtermission der UN, über die Lage verlangte.

28.04.2012

Das Syrische Komitee für Demokratie in Schweden setzt sich aus Unterstützern der syrischen Regierung und der Opposition zusammen, darunter Mitglieder der christlichen Minderheit ebenso wie Muslimen. Sie organisierten am 22. April eine Demonstration auf dem Sergels Torg, dem zentralen Platz Stockholms, zu der auch Ulf Sandmark von der LaRouche-Bewegung/EAP als Redner eingeladen war. Das Komitee hatte einen Artikel Sandmarks über Frieden in Syrien und den strategischen Hintergrund der ausländischen Einmischung zur Anzettelung eines Bürgerkriegs veröffentlicht.

16.03.2012

Wie die französische satirische Wochenzeitung Le Canard Enchaine jetzt berichtet, soll gleichzeitig zum offiziellen Treffen der "Freunde Syriens" in Tunis Ende Februar noch ein anderes Treffen in der Stadt stattgefunden haben. Dabei seien hochrangige Geheimdienstvertreter aus den USA, Großbritannien, Frankreich, der Türkei, Katar und Saudi-Arabien gewesen, die laut Canard Enchaine in Syrien "einen Putsch vorbereiten" sollten, für den wachsende Spannungen innerhalb der Regierung ausgenützt werden sollen.

15.03.2012

Der als angeblich demokratische Alternative zur Regierung Bashar al Assads von der angloamerikanischen Kriegsfraktion hofierte Syrische Nationalrat (SNC) bekommt Probleme, da er alles andere als demokratisch ist. Jetzt haben prominente Mitglieder wie der Arzt Kamal al-Labwani, die Menschenrechtlerin Catherine al-Talli und der achtzigjährige Anwalt Haitham al-Maleh ihren Austritt erklärt.

13.03.2012

Syrien, das immer ein besonderes Beispiel im Nahen Osten für die Toleranz zwischen Moslems und Christen und damit für Stabilität geboten hat, wird jetzt durch die ausländischen Kreise, die um jeden Preis Regimewechsel wollen, und durch von außen gesteuerten Extremismus in seinen Grundfesten bedroht. Diese Furcht äußerten bereits der Patriarch Beschara Al-Rai im Libanon und Erzbischof Jean-Clement Jeanbart von Aleppo.

05.03.2012

Das chinesische Außenministerium veröffentlichte am 4. März ein offizielles sechs-Punkte-Memorandum für eine "politische Lösung" in Syrien.

Darin heißt es zusammenfassend: "China verfolgt die Entwicklungen der Situation in Syrien sehr genau. Es besteht darauf, daß die gegenwärtige Krise durch politische Dialog in einer friedlichen und angemessenen Weise gelöst werden sollte und setzt sich dafür unermüdlich ein."

Hier die sechs Punkte:

"Die syrische Regierung und alle beteiligten Parteien sollten sofort vollständig und ohne Vorbedingungen alle Akte der Gewalt beenden ..."

16.02.2012

Der Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu, sprach sich gestern bei einem Auftritt vor dem Nationalen Presseclub s in Canberra bei einem offiziellen Besuch Australiens entschieden gegen eine militärische Invasion in Syrien aus. Die Lehre aus den Konflikten in Libyen, Afghanistan und Somalia sei klar, so Ihsanolgu: Ausländische Interventionen "haben den Menschen dieser Länder und der Region .. sowie der Welt als ganzer nichts Gutes gebracht."

13.02.2012

Die Entwicklungen in Syrien und zahlreiche Medienberichte der letzten Tage bestätigen die Einschätzung vieler Beobachter, daß Großbritannien, die USA und weitere NATO-Staaten, auch in Zusammenarbeit mit den arabischen Golfstaaten Al-Kaida-Terroristen benutzen, um die Regierung von Bashar al Assad zu stürzen. Die syrische Regierung hat erklärt, die jüngsten Selbstmordanschläge im Land seien von ausländischen Terrorgruppen verübt worden.

10.02.2012

Der melkitische griechisch-katholische Erzbischof der syrischen Stadt Aleppo, Jean-Clement Jeanbart, gab gestern der katholischen Nachrichtenagentur APIC ein Interview. Darin äußerte er seine Befürchtung über die Sicherheit der Christen in Syrien. Mehrere dutzende von Christen waren in Homs von Aufständischen umgebracht worden, was zu einem Exodus in der Stadt geführt hatte. Erzbischof Jeanbart griff die internationalen Medien dafür an, daß sie nicht die Wahrheit über die Lage in Syrien berichteten, sondern noch Öl ins Feuer gössen.

09.02.2012

Der französische Präsidentschaftskandidat Jacques Cheminade gab am 8. Februar die folgende Erklärung zur Lage in Syrien ab:

MEHR: