Die Seidenstraßen-Strategie für Syrien

Frieden heißt Entwicklung

Nach Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien ist klar, daß die Außenpolitik der Angloamerikaner und ihrer NATO-Verbündeten auf ganzer Linie gescheitert ist – es sei denn, man unterstellt, daß die Zerstörung aller staatlichen Strukturen und der erfolgte Völkermord sowie die damit ausgelöste Flüchtlingskrise bewußtes Kalkül einer internationalen Oligarchie darstellen, die die Entvölkerung unseres Planeten beabsichtigen.

Aktuelles

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10.02.2012

Der melkitische griechisch-katholische Erzbischof der syrischen Stadt Aleppo, Jean-Clement Jeanbart, gab gestern der katholischen Nachrichtenagentur APIC ein Interview. Darin äußerte er seine Befürchtung über die Sicherheit der Christen in Syrien. Mehrere dutzende von Christen waren in Homs von Aufständischen umgebracht worden, was zu einem Exodus in der Stadt geführt hatte. Erzbischof Jeanbart griff die internationalen Medien dafür an, daß sie nicht die Wahrheit über die Lage in Syrien berichteten, sondern noch Öl ins Feuer gössen.

09.02.2012

Der französische Präsidentschaftskandidat Jacques Cheminade gab am 8. Februar die folgende Erklärung zur Lage in Syrien ab:

07.02.2012

Der Bericht der Beobachtermission der Arabischen Liga über ihren Aufenthalt in Syrien vom 24.12.2011 bis zum 18.1.2012 wurde den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates vorenthalten. Der syrische Botschafter bei der UN, Bashar Ja'afari, hatte die Arabische Liga und die Mitglieder des Sicherheitsrates vor der Abstimmung am 4. Februar damit konfrontiert, warum ihnen dieser Bericht nicht offiziell ausgehändigt wurde.

Warum der Bericht unterschlagen wurde, läßt sich unschwer erraten, wenn man einige der Erkenntnisse liest. Es heißt es u.a.:

02.02.2012

Während der UN-Debatte über eine neue Resolution für Regimewechsel gegen Syrien erklärte der russische UN-Botschafter, Vitaly Tschurkin, warum die Beobachtermission der Arabischen Liga aus Syrien abgezogen wurde. Ein saudischer Geistlicher habe eine Fatwa gegen die Teilnehmer der Beobachtermission erlassen, die ihre Tötung rechtfertigte. Genau das hatte auch der Leiter der Mission, der sudanesische General Mohammad Ahmed Al-Dabi am 29. Januar erklärt: "Die Entscheidung, die Arbeit der Mission auszusetzen, wurde angesichts einer Fatwa von Scheikh Adnan Al-Arour getroffen.

30.12.2011

"The Cable", ein Blog des "Foreign Policy Magazine", berichtete am 28.12. über ein geheimes Komitee der Obama-Regierung, das "Optionen" entwickelt, um die syrische Opposition zu unterstützen. Es werde geleitet von Steve Simons, Senior Director des National Security Council und soll aus wenigen ausgesuchten Personen aus dem Außen-, Verteidigungs- und Finanzministerium und einiger anderer Regierungsstellen zusammengesetzt sein. Es operiere außerhalb der Kanäle, durch die sich die Regierungsinstitutionen normalerweise absprechen.

27.12.2011

Wie die Nachrichtenagentur EIR berichtet, ist die Quelle für die im Westen verbreiteten "genauen" Zahlen über Tote und Verletzte bei angeblichen Massakern des syrischen Regimes, die als Vorwand für eine Intervention dienen sollen, der "Syrian Observatory for Human Rights" in London. Dieses wiederum wird von "Strategic Research and Communications Center" beliefert, dessen Chef der syrischstämmige Ausama Monajed ist, der auch zur erstgenannten Organisation gehört.

17.12.2011

Da in der Tagespresse kaum Details über den russisch-chinesischen Vorstoß zur Entschärfung der Lage in Syrien durch einen neuen UN-Resolutionsentwurf zu finden ist, geben wir hier einige wichtige Punkte wieder. Die Resolution ruft die syrische Regierung dazu auf, demokratische Reformen in Verhandlungen mit der Opposition einzutreten, ruft jedoch alle Seiten dazu auf, internationales Recht zu befolgen. Das bedeutet unter anderem, daß ausländische Regierungen verhindern sollen, daß Waffen an syrische Oppositionsgruppen gelangen, die damit die Polizei und Armee angreifen.

25.11.2011

Die BRIC-Länder Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika haben gestern ihren Aufruf erneuert, jegliche ausländische Einmischung in syrische innere Angelegenheiten zu unterlassen. Bei einem Treffen in Moskau am 24.11. betonten die stellvertretenden BRIC-Außenminister in einer gemeinsamen Erklärung, daß die einzige Form, die Krise zu lösen und die Hoffnungen der syrischen Bevölkerung zu erfüllen, sei, umfassende Verhandlungen zu beginnen. Alle Handlungen müßten sich auf der Grundlage der UN-Charta bewegen.

10.02.2011

Die Türkei und Syrien werden gemeinsam einen „Freundschaftsstaudamm" bauen. Der Baubeginn wurde in einer gemeinsamen Zeremonie vom türkischen Ministerpräsidenten Recep Erdogan und dem syrischen Ministerpräsidenten Mohammad Naji Otri begangen. Der Damm wird am Asi-Fluss, der eine gemeinsame Grenze zwischen den beiden Ländern bildet, gebaut. Nach seiner Fertigstellung wird sich der Staudamm zwischen dem türkischen Dorf Ziarat und dem syrischen Dorf al-Allani erstrecken.

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