An einem von der IG Metall organisierten bundesweiten Aktionstag haben sich am Montag über 175.000 Beschäftigte der Automobilbranche beteiligt, um gegen den drohenden Stellenabbau zu protestieren und eine Klausel zu fordern, die Automobilhersteller dazu verpflichtet, Autoteile in Deutschland zu produzieren, um Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie zu sichern. Kundgebungen fanden an 280 Orten statt – die größten davon an Standorten führender Automobilhersteller wie Volkswagen, Mercedes und Audi mit jeweils mehreren tausend Teilnehmern. Die Berichterstattung darüber in den Mainstream-Medien war minimal, da der Fokus der Nachrichten nach den Wahlen am Sonntag auf der Regierungskrise lag.
Bei den Protesten wurden auch Forderungen nach dem Erhalt von Ingenieursarbeitsplätzen gestellt, die in vielen Unternehmen auf dem Spiel stehen. So hat der Automobilhersteller Stellantis bereits beschlossen, 650 Ingenieursstellen im Forschungs- und Entwicklungsbereich in Rüsselsheim abzubauen.
Quelle: eirna.de
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