Wie das chinesische Außenministerium über Xinhua bestätigte, wird Außenminister Wang Yi am 26. Mai die hochrangige offene Debatte des UN-Sicherheitsrates über die UN-Charta leiten. Am 28. Mai wird er am Treffen der Gruppe der Freunde der Globalen Governance in New York teilnehmen und bilaterale Gespräche mit dem UN-Generalsekretär António Guterres und anderen an der Charta-Debatte teilnehmenden Außenministern führen, bevor er nach Kanada weiterreist.
China hat den UN-Sicherheitsrat zu einer hochrangigen offenen Debatte zum Thema „Wahrung der Ziele und Grundsätze der UN-Charta und Stärkung des auf die Vereinten Nationen ausgerichteten internationalen Systems“ einberufen. Der chinesische Außenminister Wang Yi wird den Vorsitz führen, und UN-Generalsekretär António Guterres wird die Veranstaltung eröffnen. Peking hat die Gefahrenlage direkt benannt: Derzeit sind mehr als 60 bewaffnete Konflikte im Gange, es mangelt an Vertrauen zwischen den Großmächten, und durch „Machtpolitik“ sowie „Schikanen“ wird die Rechtsstaatlichkeit in den internationalen Beziehungen herausgefordert.
Über die Treffen auf höchster Ebene mit Trump, Putin und dem iranischen Außenminister Araghchi hinaus hat Peking in diesem Monat eine breite Palette von Staats- und Regierungschefs empfangen. Der pakistanische Präsident Zardari absolvierte Anfang Mai einen fünftägigen Besuch. Premierminister Sharif wird bald zum 75. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Pakistan erwartet. Pakistan spielt gegenwärtig eine wichtige Rolle, um den Irankrieg zu beenden.
Der pakistanische stellvertretende Premierminister und Außenminister Ishaq Dar sagte gegenüber der englischsprachigen Zeitung Dawn, dass die Beziehungen zwischen China und Pakistan „keine gewöhnliche Diplomatie sind – es ist eine Beziehung, die sich im Laufe der Zeit bewährt hat und durch Vertrauen gestärkt wurde“, vom Karakorum Highway bis zum China-Pakistan Economic Corridor.
Quelle: eirna.de
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