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40 Jahre Mondlandung: Die Macht der Vernunft

"Die Macht der Vernunft: Was zeichnet uns als Menschen aus?  

Vor 40 Jahren, am 20. Juli 1969, setzte der erste Mensch einen Fuß auf einen anderen Himmelskörper.  Die Mondlandemission „Apollo" war nicht nur eine Errungenschaft der Astronauten, der politischen Führung des amerikanischen Präsidenten oder der 400.000 Menschen, die insgesamt am Gelingen beteiligt waren,  sondern es war eine Errungenschaft der ganzen Menschheit.

Im Herbst 1957, noch bevor die Sowjetunion erfolgreich den ersten Satelliten „Sputnik" in den Erdorbit katapultierte, entwickelte der Raumfahrtpionier Krafft Ehricke seine drei fundamentalen Gesetze der Astronautik. Warum überhaupt eine Philosophie der Raumfahrt so wichtig ist,  beschrieb er mit folgenden Worten: 'Die Vorstellung, zu anderen Himmelskörpern zu fliegen, spiegelt im höchsten Grade die Unabhängigkeit und Gewandtheit des menschlichen Geistes wider. Sie verleiht den technischen und wissenschaftlichen Unternehmungen des Menschen höchste Würde. Vor allem aber berührt sie die Philosophie seiner Existenz überhaupt.'

Absolut davon überzeugt, dass die Technologie für die Erschließung des Weltraums entwickelt werden würde, bestand seine größte Sorge darin, dass dieses vom höchsten philosophischen Standpunkt ausgehen müsse. Dafür formulierte er die folgenden Grundlagen:

'Erstes Gesetz: Unter dem Naturrecht dieses Universums kann nichts und niemand dem Menschen irgendwelche Beschränkungen auflegen, außer er sich selbst.

Zweites Gesetz: Das rechtmäßige Betätigungsfeld des Menschen ist nicht nur die Erde, sondern das ganze Sonnensystem und das Universum, soweit er es aufgrund der Naturgesetze erreichen kann.

Drittes Gesetz: Indem er sich im Universum ausbreitet, erfüllt der Mensch seine Bestimmung als Element des Lebens - ausgestattet mit der Macht der Vernunft und der Weisheit des Moralgesetzes in sich selbst.'

Heute ist es die Arbeit von Lyndon LaRouche, dessen Arbeit diese grundlegenden Prinzipien verkörpert. Und es wird kein Programm zustande kommen, das die Nachfolge des Apollo-Projektes antreten kann,  bevor nicht diese Grundsätze die politischen Entscheidungen, ob für die Erkundung des Universums oder alle anderen Aspekte menschlicher Unternehmungen bestimmen."

[i]Dieser Beitrag stammt von der Redakteurin des amerikanischen Wissenschaftsmagazins "21st Century", Marsha Freeman.[/i]