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Absturz von Bitcoin und Kryptowährungen

Der Bitcoin-Markt befindet sich im freien Fall. Der Preis für einen einzelnen Bitcoin ist von 126.198 US-Dollar am 6. Oktober 2025 auf 73.582 US-Dollar zum Börsenschluss am 4. Februar gefallen, was einem Rückgang von 52.616 US-Dollar oder 42 Prozent entspricht. Mike McGlone, Stratege bei Bloomberg Intelligence, warnte am 2. Februar, dass Bitcoin, das Flaggschiff des Kryptomarktes, aufgrund der Fundamentaldaten auf 10.000 US-Dollar pro Coin fallen könnte. Das entspräche einem Einbruch von 92 Prozent oder einer faktischen Liquidation.

Dies betrifft nicht nur Bitcoin. Ethereum, eine Plattform, die dezentrale Finanzen und tokenisierte Vermögenswerte nutzt, hat Anfang Februar einen deutlichen Rückgang erlebt und wird unter 2.200 US-Dollar gehandelt: Der Preis ist um über 50 Prozent gegenüber seinem Höchststand von rund 4.955 US-Dollar im August 2025 gefallen. Andere Produkte der Kryptowelt erleben ebenfalls harte Zeiten. Laut Bloomberg vom 4. Februar „löscht die von Bitcoin angeführte Krypto-Flucht in einer Woche fast 500 Milliarden Dollar aus“.

Krypto entstand aus dem computergestützten Lösen von Rätseln unter hohem Stromverbrauch. Es hat keinen Wert und ist keine Münze. Bloomberg: „Der Einbruch von Bitcoin lässt Zweifel daran aufkommen, dass es in Zeiten erhöhter geopolitischer Unsicherheit als sicherer Hafen fungiert.“ Michael Novogratz, CEO von Galaxy Digital, das sich auf digitale Vermögenswerte konzentriert, sagte, Bitcoin unter allen Umständen zu halten, sei mit „fast religiösem Glauben“ verteidigt worden. Der Zauber löst sich nun auf, da Investoren feststellten, dass dieses „Wunder“ der 2020er Jahre vermutlich keine Grundlage hat.

Am 8. Dezember 2025 warnte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem Quarterly Review (Quartalsbericht), dass der Goldmarkt ebenso wie der Markt für Silber, Kupfer und Platin ein „spekulativer Vermögenswert“ sei. Der BIZ-Bericht stellte fest, dass „nach einer explosiven Phase eine Blase in der Regel mit einer scharfen und schnellen Korrektur platzt“. Das geschieht derzeit auf dem Kryptomarkt, wird aber auch auf den Metallmärkten und anderen spekulativen Märkten passieren.

Angesichts dieser besorgniserregenden Entwicklungen ist es höchste Zeit, sich um den Aufbau einer wissenschaftsintensiven Realwirtschaft zu kümmern.

Quelle: eirna.de

 

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