Am 2. Juli unterzeichneten die Verkehrsminister Ägyptens und der Türkei eine Absichtserklärung, in der sie sich verpflichteten, „die Zusammenarbeit bei regionalen und internationalen Verkehrskorridoren zu stärken, mit dem Ziel, die Verkehrsnetze zwischen Asien, Afrika und der arabischen Region zu integrieren und gleichzeitig die Handels- und Logistikverbindungen zu verbessern“, wie die ägyptische Staatszeitung Al Ahram berichtet. Die Unterzeichnung fand am Rande des 5. Türkischen Maritimen Gipfels in Istanbul statt.
Der ägyptische Verkehrsminister Kamel El-Wazir bezeichnete das Abkommen als „Ausgangspunkt“ für eine umfassendere Zusammenarbeit zwischen Ägypten und der Türkei bei der Entwicklung internationaler Verkehrskorridore, des Seeverkehrs und der Logistik. Gleichzeitig forderte er eine Ausweitung der engeren Zusammenarbeit mit Syrien, Jordanien und Saudi-Arabien im Bereich des Seeverkehrs und des Schienenverkehrs, „um das Handelsvolumen zu steigern und eine stärkere regionale Integration zu erreichen“. „Beide Seiten erörterten zudem eine mögliche Zusammenarbeit im Bereich des Handelsschiffbaus“, so Al Ahram.
Der türkische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, äußerte sich in ähnlicher Weise und erklärte, die Absichtserklärung könne als „übergeordneter Rahmen“ für die Verbindung zwischen der Türkei, Ägypten und den arabischen Ländern dienen; zudem bezeichnete er Ägypten als wichtiges Tor nach Afrika für türkische Waren.
Quelle: eirna.de