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Airbus: geschwächter US-Dollar bedroht den europäischen Hochtechnologiesektor

Während die europäische Währung am 11. Juli ein Rekordhoch gegen den Dollar (1,37 Dollar zu einem Euro) erreichte, und große Sorgen um den Immobilienmarkt in den USA und mögliche Zinserhöhungen in der Eurozone die Runde machen, warnte eines der führenden europäischen Hochtechnologie-Unternehmen, Airbus Industries, daß eine Schwäche des Dollar die Zukunft des Flugzeugbaus in Europa ernsthaft bedrohe.

Airbus ist im Augenblick selbst dabei, sich umzustrukturieren, um mit dem Wettbewerb, dem es unter anderem von Boeing wegen des schwächeren Dollar ausgesetzt ist, zurecht zu kommen. Bisher hat Airbus nur die Maßnahme ergriffen, die in der Luftfahrtindustrie schon zur Norm geworden ist: Massenentlassungen. Für die kommenden vier Jahre ist die Streichung von 10.000 Arbeitsplätzen geplant.

In einem Interview mit der französischen Zeitschrift [i]Challenge sagte[/i] Airbus-Chef Louis Gallois, der Umstrukturierungsplan solle Airbus für einen Wechselkurs von einem Euro zu 1,35 Dollar wettbewerbsfähig machen. „Sollte jedoch der Dollar langfristig unter dieses Niveau rutschen, dann müssen wir uns fragen, ob wir in Europa noch Flugzeuge bauen können“, fügte er hinzu.

In anderen Worten können die internationalen Währungshändler diese anerkannte Hochtechnologie-Industrie mit ihrer „Magie des Marktes“in einen Haufen Schrott verwandeln.

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