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Anleger vollgepumpt mit Drogen?

"Was haben die Anleger bloß geraucht?" Mit diesem Zitat aus der deutschen Ausgabe der[i] Financial Times[/i] gab heute die Markt-Website [i]Finanztreff[/i] ihrer Verwunderung darüber Ausdruck, daß ausgerechnet bei den Großbanken mit den schwersten Quartalsverlusten, wie UBS, Citigroup und Deutsche Bank, die Aktienkurse steigen. Der Bericht weist darauf hin, daß auch an Dritte (wie Finanzinvestoren) weitergereichte Risiken die Banken am Ende doch wieder einholen. Aber immer noch erwarten Bankiers Gewinne für 2007 und 2008 in Höhe von 8 Prozent. "Offensichtlich ist also nicht einmal erkannt worden, daß die Party zu Ende ist, von den anschließenden Kopfschmerzen ganz zu schweigen." Der Artikel holt dann süffisant einen Spruch des Citigroup-Chefs vom Juli hervor: "Wenn die Musik - in Form von Liquidität - aufhört, wird es kompliziert. Aber solange die Musik spielt, muß man mittanzen. Und wir tanzen noch." Jetzt wohl nicht mehr.

Es ist auch nicht auszuschließen, daß außer Drogenkonsum von Anlegern ein anderer Faktor die Kurse hochtreibt: Es häufen sich Hinweise in der Finanzpresse, daß Banken ihre eigenen Aktien zurückkaufen, um so einen künstlichen "Börsenboom" zu erzeugen. Aber da könnte auch jemand zuviel Stoff geraucht haben.

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