Ein amerikanisches Organisationsbündnis namens "Denver Group" hat eine nationale Anzeigenkampagne begonnen, in der die Nominierung von Hillary Clinton auf dem Demokratischen Parteitag im August in Denver verlangt wird. Sie stellen klar, daß Clinton ihre Kampagne keineswegs offiziell beendet hat, ebensowenig wie sie ihre Delegierten freigegeben hat. Eine ganzseitige Anzeige wurde in der Ausgabe der Chicago Tribune vom 11. Juli veröffentlicht und weitere sollen folgen. Die "Denver Group" fordert einen offenen Parteitag:
- Senatorin Clintons Name soll zur Nominierung vorgeschlagen werden können; kein nur symbolischer Wahlgang
- Reden der Unterstützer Clintons sollen für ihre Kandidatur sprechen dürfen
- Ein echter Wahlgang, bei der Clinton eine legitime Kandidatin ist
- keine "Krönungszeremonie"
- In der Anzeige wird beschrieben, wie die demokratische Parteiführung DNC die Clinton-Delegierten aus Michigan stahl, und wie die Medien mit Fraktionen der Demokratischen Partei zusammenarbeiten, um jegliche innerparteiliche Demokratie zu zerstören.
Zwei führende Vertreter der "Denver Group" erläuterten letzte Woche in der Internetradiosendung von Larry Johnson, einem langjährigen Kritiker der Bush-Regierung, die Manipulationen bei den Prozeduren der Vorwahlen, beispielsweise in Texas. Sie planen, die nationale Anzeigenkampagne bis zum Parteikonvent fortzusetzen.
Die Webseite der Gruppe: [url:“http://www.thedenvergroup.blogspot.com/]www.thedenvergroup.blogspot.com[/url]