Das erste schwimmende
Kernkraftwerk , die „Akademik Lomonosov", das fast fertig ist,
wird 2012 in der Kamchatka-Region von Russlands Fernem Osten eingesetzt werden.
Die schwimmende Plattform für zwei 25 MW-Reaktoren wurde dieses Jahr
bereits fertiggestellt.
Ein Interessent dafür könnte Indonesien sein. Das Land exportiert
zwar, ebenso wie Rußland, Öl und Gas. Aber ebenso wie Rußland will Indonesien neue Energiequellen für die Zukunft entwickeln, darunter auch die Kernenergie. Im
Zusammenhang gegenwärtiger Gespräche über den Bau eines Kernkraftwerkes durch
Rußland wies der Duma-Vertreter Igor Igoshi in der Pravda darauf hin, daß
Indonesien ein "guter Kandidat" für den Einsatz schwimmender
Kernkraftwerke sei, weil es ein Land mit vielen Inseln ist.
Die Pravda
berichtete am 19. Oktober, wenn das schwimmende Kraftwerk für Entsalzung
genutzt würde, könnte es 240.000 Kubikmeter frisches Wasser am Tag produzieren.
1995 habe für 3 Milliarden Dollar im Jahr Bedarf an entsalztem Meerwasser
bestanden, was sich bis 2015 vervierfachen werde. Das sind die – sehr untertriebenen – Zahlen der Internationalen Atomenergiebehörde. Gegenwärtig produziert der Nahe
Osten mit Abstand die größte Menge an entsalztem Wasser weltweit (70 %).
Diese Technologien führen die Idee begrenzter Frischwasserressourcen ad absurdum. Würde die nukleare Meerwasserentsalzung im großen Stil eingesetzt, so gäbe es keinen Mangel an Frischwasser. Die Anti-KKW’s Bewegung fördert somit die Interessen der Kartelle und Spekulanten. Ein Grund mehr, mit der BüSo für die großen Wasser- und Entwicklungsprojekte zu kämpfen, ebenso wie für eine Rernaissance der Kernenergie in Deutschland!