Banco Santander versucht, Brasilien mit einer privaten Beteiligungsgesellschaft zu kaufen

11.07.2007
Banco Santander versucht, Brasilien mit einer privaten Beteiligungsgesellschaft zu kaufen admin 11.07.2007

Die von der britischen Krone gesteuerte Santander-Bank will im nächsten Monat eine private Beteiligungsgesellschaft mit 20 Milliarden US-Dollar Kapital gründen, um in Iberoamerika, und zwar hauptsächlich in Brasilien, in Infrastrukturprojekte zu investieren, sagte der Generaldirektor der Bank für Amerika, Francisco Luzon, brasilianischen Journalisten bei der 6. Konferenz der Bank zu Lateinamerika am 4. und 5. Juli. Während er den Brasilianern diesen Köder hinhielt, verbrachte er den Rest der Konferenz fleißig damit, die Regierung Kirchner in Argentinien anzugreifen. (Sie hierzu [url:“news/larouche-an-santander-bank-nehmt-haende-aus-hosentaschen“]LaRouche an die Santander Bank: "Nehmt die Hände aus den Hosentaschen!"[/url])

Damit zeigt die Banco Santander, daß sie genau jene Machenschaften betreibt, die ihr Lyndon LaRouche vorwirft: Sie versucht, ihre Position in Brasilien zu benutzen, um das Projekt der Bank des Südens zu sabotieren. Die Absicht der Bank des Südens ist es, Finanzierungsmöglichkeiten durch souveräne Regierungen zu mobilisieren, um den enormen Infrastrukturbedarf in Südamerika außerhalb der Fänge privater Piraten erfüllen zu können.

Die brasilianische InvestNews berichtete am 5. Juli, Luzon habe geprahlt, Santander wolle seine Präsenz in Brasilien in den kommenden vier bis fünf Jahren mindestens verdoppeln und ihre Kontrolle noch weiter zu stärken, wenn es ihr gelingt, die drittgrößte Bank Brasiliens, die Real Bank, zu übernehmen, indem sie die Mutterbank von Real, die holländische ABN Amro Bank, aufkaufen.

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