Bankrotte Banken in Panik – „Hyperinflation wie in Deutschland 1923“

12.12.2007
Bankrotte Banken in Panik – „Hyperinflation wie in Deutschland 1923“ admin 12.12.2007

Nachdem der Wirtschaftswissenschaftler Lyndon LaRouche am 25. Juli diesen Jahres in seiner Internetkonferenz erklärte hatte, die Bankensysteme der USA und Europas seien bankrott und am Ende, wurde dies immer wieder von Finanzkreisen, Medien und Regierungsvertretern abgestritten. Heute tritt jedoch die Panik der Banken in aller Öffentlichkeit zutage. Die internationalen Zentralbanken sind gezwungen, immer neue Geldvermehrungsschemata zu erfinden und Liquidität ins System zu pumpen, nachdem keine ihrer Zinssenkungs- und anderen Maßnahmen irgendetwas bewirkt haben. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve, deren jüngste Zinssenkung die Panik der Banken keineswegs stoppen konnte, hat sich jetzt mit der Europäischen Zentralbank (EZB) und denen von Großbritannien, Kanada und der Schweiz zusammengetan, um einen neuen „zeitlich begrenzten" Pool ("Termin-Auktions-Rahmen") zu schaffen, von dem Banken in ihren jeweiligen Währungen Geld ausleihen können. Wie ein Finanzberater in der britischen BBC sagte, stellten die Federal Reserve und die anderen Zentralbanken „bis Ende des Jahres tonnenweise Liquidität bereit."

„Wie Deutschland im Juli oder August 1923", kommentierte Lyndon LaRouche diese Maßnahmen der Zentralbanken. Er bezog sich dabei auf die Hyperinflation in Deutschland 1923, als die Kreditmärkte zusammenbrachen und die Reichsbank soviel Geld druckte wie die Banken verlangten. „Ich habe am 25. Juli öffentlich gesagt, daß das Bankensystem am Ende ist. Es gibt Abhilfe, und zwar so, wie ich sie beschrieben habe. Die Banken gestehen mit ihrer Handlungsweise selbst ein, daß sie bankrott sind und von den Regierungen einem Konkursverfahren unterzogen werden und reorganisiert werden müssen. Weil das noch nicht gemacht wurde, wird sich die Lage noch verschlimmern."

Nun kam eine Nachricht hinzu, die eine weitere Warnung von LaRouche unterstreicht. Am 31. Oktober hatte er darauf hingewiesen, daß die staatliche US Federal Home Loan Bank (FHLB) von den zusammenbrechenden Hypothekeninstituten wie Countrywide Financial Corp. und anderen Piraten ausgeplündert werde. Am 12.12. bestätigte die Financial Times (FT) diese Warnung. Sie berichtet, daß die FHLB den Banken und Hypothekeneinrichtungen immer noch hunderte von Mrd. $ zur Verfügung stellt. Diese Beträge übersteigen bei weitem diejenigen, die die Federal Reserve direkt an die Banken ausleiht. Der Artikel legt nahe, nur deshalb sei es in den USA bisher noch zu keiner Bankenpanik gekommen, wie in Großbritannien bei der britischen Bank Northern Rock. Ende November hatte der demokratische Senator Charles Schumer (NY) gegen diese Methoden in einem Brief an die FHLB protestiert und Countrywide Financial beschuldigt, diese Institution als persönlichen Geldautomaten zu benutzen. Die Frage ist: Was unternimmt der Senator jetzt, wo alle sich aus diesem Trog bedienen?

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