Am 26. März wurde in der chinesischen Küstenstadt Zhanjiang ein neues BASF-Großwerk eröffnet. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche übermittelte eine Videobotschaft und betonte, dass es für Deutschland sehr wichtig sei, stabile und berechenbare Wirtschaftsbeziehungen zu China zu unterhalten: „Besonders in turbulenten und unsicheren Zeiten hat unsere Kooperation eine besondere Bedeutung.“ Es sei für Deutschland sehr wichtig, stabile und berechenbare wirtschaftliche Beziehungen mit China zu haben – trotz aller Debatten über eine übermäßige Abhängigkeit vom chinesischen Markt. Die BASF hat fast neun Milliarden Euro in den Standort investiert, was ihn zur größten Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte macht.
Mit einer Fläche von vier Quadratkilometern ist dies nun nach Ludwigshafen und Antwerpen der drittgrößte Verbundstandort der BASF. Er verfügt über modernste Anlagen und einen eigenen Tiefwasserhafen, über den die BASF Rohstoffe vom Weltmarkt für die Produktion an ihrem Verbundstandort beziehen kann. Exporte werden ausschließlich nach Südostasien gehen.