In den wachsenden Chor von Stimmen für die Wiedereinführung von Glass-Steagall in den USA hat sich jetzt auch die bekannte Finanzautorin Ellen Brown eingereiht. Brown leitet das Public Banking Institute und die Internetseite www.webofdebt.com. Brown gab eine nachdrückliche Unterstützungserklärung für den im Kongreß eingebrachten Gesetzesentwurf HR 129 zur Wiedereinführung von Glass-Steagall ab. Ihre Kolumne wurde bereits von mehreren anderen Internetseiten aufgegriffen.
In den wachsenden Chor von Stimmen für die Wiedereinführung von Glass-Steagall in den USA hat sich jetzt auch die bekannte Finanzautorin Ellen Brown eingereiht. Brown leitet das Public Banking Institute und die Internetseite www.webofdebt.com. Brown gab eine nachdrückliche Unterstützungserklärung für den im Kongreß eingebrachten Gesetzesentwurf HR 129 zur Wiedereinführung von Glass-Steagall ab. Ihre Kolumne wurde bereits von mehreren anderen Internetseiten aufgegriffen.
Brown warnt zunächst vor der Bail-in-Politik der Troika in Zypern, die sie als einen „Quantensprung über den Bail-out hinaus“ bezeichnete. 230 Billionen Dollar an Derivaten retten zu wollen, sei eine unglaubliche Verschwendung von öffentlichen Geldern. Sie verweist dann auf das gemeinsame Dokument der US-Bundeseinlagenversicherung und der Bank von England vom Dezember 2012, mit dem die USA sich auf die gleichen Bail-in-Linie wie in Europa begeben haben. Brown warnt die Amerikaner: „Wenn Sie glauben, daß das, was in Zypern geschehen ist, anderswo wahrscheinlich nicht geschehen wird, dann sollten Sie nochmals darüber nachdenken. Wirtschaftspolitiker in den USA, Großbritannien und anderen Ländern bereiten es vor. Denken Sie daran: Jemand muß es bezahlen. Werden Sie das sein? Wenn Sie ein Bankguthaben haben, lautet die Antwort ja.“ Brown weist darauf hin, daß nach dem Dodd-Frank-Gesetz die Halter von Derivaten als erste Zugriff auf die Gelder der Anleger haben, und daß Derivate nicht unter die normalen Bankrottprozeduren fallen. Am Ende ihres Artikels fordert sie: „Stellt Glass-Steagall wieder her, das das Kundengeschäft von den Investmentbankgeschäften trennt. Unterstützt Marcy Kapturs HR 129.“