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Belt and Road Forum in Beijing: Griechenland will Beziehungen mit China vertiefen

Unter den insgesamt 37 Staats- und Regierungschefs, die am Zweiten Belt and Road Forum in Beijing diese Woche teilnehmen, befindet sich auch der griechische Premierminister Alexis Tsipras. Er wird auch den chinesischen Präsidenten Xi Jinping treffen. Dabei soll ein auf drei Jahre ausgelegtes Memorandum für bilaterale Kooperation in den Bereichen Energie, Transport, Telekom und Finanzen unterzeichnet werden.

Dies ist der dritte Besuch von Tsipras in China. Beim kürzlichen 16+1 -Treffen in Kroatien war Griechenland offiziell beigetreten, so daß es nun 17 ost-mittel- und südeuropäische Länder sind, die in diesem Format mit China bei der Seidenstraßen-Iniative zusammenarbeiten.

Außenminister Katrougalos unterstrich in einem Interview mit Xinhua vor der Reise, daß beide Staaten vorhätten, die bereits exzellenten Beziehungen weiter zu vertiefen. Besonders lobte er die Investitionen der Schifffahrtsgesellschaft COSCO im Hafen Piräus, die noch weiter ausgebaut werden. Diese Investitionen hätten vor allem im letzten Jahrzehnt der Finanzkrise einen wesentlichen sozialen Beitrag für das Überleben der Kommunen geleistet. Chinas Pläne, in mehr als 60 Ländern von Ostchina bis Venedig Projekte zu starten, zeige, wie Länder gemeinsam eine Zukunft wirtschaftlichen Wohlstands aufbauen können. Griechenland habe dabei eine Brückenfunktion zwischen Europe und China; gemeinsam stehe man für Multilateralismus, friedliche Beziehungen und Respektierung des Völkerrechts.

Hier finden Sie ein Video des BRF-Eröffnungsveranstaltung in Beijing mit der Rede von Präsident Xi Jinping.