Beringtraßen-Projekt soll beim G-8 Gipfel vorgestellt werden

06.06.2007
Beringtraßen-Projekt soll beim G-8 Gipfel vorgestellt werden admin 06.06.2007

5. Juni 2007 ( LPAC)—Das Beringstraßen-Schienen- und Tunnelprojekt "ist auf Präsident Putins Agenda für das G8-Gipfeltreffen und für das Gipfeltreffen zwischen Präsident Putin und Präsident Bush im Juli in Maine“, sagte ein amerikanischer Industrieller, der auch Mitglied des Aufsichtsrats der Interhemissphärischen Beringstraßen-Schienen- und Tunnel Gruppe (IBSTRG) ist, am 31. Mai in einem Gespräch mit EIR. Er werde darüber von seinen russischen Partnern ständig auf dem Laufenden gehalten. Er fügte hinzu, Präsident Bush werde "vielleicht ganz schön dumm dastehen, weil er keine Ahnung hat, worum es geht.“

Er sagte weiter: „Ich kann schon sehen daß dieses Projekt, wenn es ersteinmal fertiggestellt ist, eine weltweite Renaissance der Eisenbahnen für die nächsten 100 Jahre auslösen wird, da wir alle abgelegenen Teile der Kontinente miteinander verbinden werden. Ich denke, daß bis auf Australien alle fünf anderen Kontinente mit dem Zug erreichbar sein werden. Er wies auf die Bemühungen hin, die Straße von Gibraltar zu überbrücken, und sagte: „Die Eisenbahnverbindung von Kapstadt nach Kairo wird schon seit 150 Jahren diskutiert, das Interamerikanische Schienennetz gibt es seit 150 Jahren, das Transasiatische Schienennetz südlich der Transsibierischen Eisenbahn befindet sich gerade jetzt im Bau. Die asiatischen Länder verbinden sich miteinander.“ Alle diese Projekte werden gebaut werden.

Er denkt, daß die Schienenverbindung durch die Beringstraße zwischen den Vereinigten Staaten und Rußland weit mehr Verkehr erzeugen wird, als man heute erwartet. Es wird erfordern, das 1000 neue Lokomotiven, 120 Passagier- und Vielzweckzüge, und 50.000 einzelne Transportfahrzeuge, wie z. B. Frachtwaggons, gebaut werden müssen.

Er sagte, daß die Russen die fernöstliche Entwicklung mit oder ohne die Vereinigten Staaten vorantreiben werden. Mit den Vereinigten Staaten wäre es jedoch viel einfacher. Außerdem würden die Vereinigten Staaten zusaätzlich zum wirtschftlichen Profit „in den Augen der Welt besser als jetzt aussehen.“ Und es sei natürlich „der Sclüssel zum Überleben der Welt.“

Der Russische Präsident Wladimir Putin zugesichert, daß die IBSTRG die Machbarkeitsstudien im Zusammenhang mit dem Beringstrassen-Projekt koordinieren wird. Die IBSTRG wurde 1991 in Washington DC gegründet und hat auch einen Sitz in Moskau. Wiktor Rasbegin, der Direktor des Institutes für Industrielle Forschung des Russischen Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Handel (MERT) und Veranstalter der Moskauer Beringstrassen Konferenz am 24. April, ist Aufsichtsratsmitglied und Vizepräsident der IBSTRG. Am 18. Mai erweiterte sich die IBSTRG um drei weitere russische Vorstandsmitglieder, darunter Alexander Granberg vom Rat für die Studien zu Produktionskräften, ein wesentlicher Organisator der Konferenz vom 24. Mai.

Berichten zu folge wird die IBSTRG die G-8 um 120 Mill. Dollar bitten, um die Machbarkeitsstudien zum Bau des Beringstraßen-Projektes zu finanzieren.

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