Der Bertelsmann-Konzern – zurück zum Feudalismus

17.08.2009
Der Bertelsmann-Konzern – zurück zum Feudalismus admin 17.08.2009

Der Bertelsmann-Konzern gehört zu den ideologischen Propagandaschmieden der "neokonservativen Revolution".

Die Bertelsmann-Stiftung ist bereits zu einem Staat im Staate geworden. Sie bestimmt zunehmend die deutsche und europäische Sozial-, Bildungs-, Wirtschafts-, Medien- und Außenpolitik. Bereits seit Jahren haben die "Reformkommission Soziale Marktwirtschaft" und die Kommission "Verfassungspolitik und Regierungsfähigkeit" der Bertelsmann-Stiftung nicht nur die Agenda 2010 zur Demontage des Sozialstaates, sondern auch die kommissarische Auflösung des föderalistischen Systems der Bundesrepublik Deutschland vorbereitet.

Der Bertelsmann-Gründer Reinhard Mohn will eine neue politische und gesellschaftliche Ordnung durchsetzen, die in den Grundzügen den Zielen der "Grenzen des Wachstums"-Strategie des neumalthusianischen Club von Rome, zu dessen Mitgliedern Reinhard Mohn und seine Frau Liz Mohn gehören, entspricht. Die neue Ordnung ist die Herrschaft einer durch internationale Monopole vernetzten supranationalen Oligarchie, in der das "demokratische Ordnungssystem" und die "soziale Marktwirtschaft" keinen Platz mehr haben.

Die Bertelsmann-Stiftung begrüßte aus diesem Grunde überschwenglich die Ankündigung von Franz Müntefering (SPD) und Edmund Stoiber (CSU), den Verhandlungsführern bei der sog. Föderalismus-Reform, daß der europäische "Stabilitätspakt" des Maastrichter Vertrages in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen werden soll. Die an der Würde des Menschen und damit am Gemeinwohl orientierte Verfassung unseres Rechtsstaates würde damit endgültig aus den Angeln gehoben.

Mit ihrer Politik vertritt die Bertelsmann-Stiftung nichts anderes als die weltweiten Interessen des Bertelsmann-Medienimperiums. Die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des Bertelsmannkonzerns, Thomas Middelhoff (jetzt Karstadt-Quelle) und Gerd Schulte-Hillen, der jetzige Vorstandsvorsitzende Gunter Thielen (im Aufsichtsrat bei Karstadt-Quelle) und der jetzige Aufsichtsratsvorsitzende Dieter H. Vogel haben alle die Anzeige "Auch wir sind das Volk" zur Unterstützung der Agenda 2010 und Hartz IV und damit zur Abschaffung des im Grundgesetz verankerten Sozialstaates Deutschland unterzeichnet.

In ihrem Buch Bertelsmann – Hinter der Fassade des Medienimperiums zeigen Frank Böckelmann und Hersch Fischler schonungslos auf, wie aus dem 1835 in Gütersloh gegründeten christlichen Provinzverlag C.Bertelsmann, der im Dritten Reich als Produzent von Kriegsliteratur und Lieferant von Feldausgaben an die Wehrmacht zum Kriegsgewinnler wurde und den Reinhard Mohn nach dem Krieg mit den skrupellos aggressiven Methoden des Buchclubs zum breiten Fundament der Bertelsmann AG erweitert hat, heute einer der fünf größten Medienkonzerne der Welt geworden ist.

Sie warnen eindringlich vor der schamlosen Heuchelei, mit der Reinhard Mohn und seine Vorstände in der Bertelsmann AG die tiefen Verstrickungen von Bertelsmann im Dritten Reich beharrlich geleugnet haben, denn die Heuchelei hat Methode. Die gebetsmühlenartig vorgetragenen ethisch-moralischen Leerformeln von Menschlichkeit, sozialer Verantwortung, Partnerschaft, Unternehmergeist, Unabhängigkeit, Dezentralisation, Kooperation, Pluralismus, Unabhängigkeit und Demokratie sollen Elitenetzwerke aus Konzernen und Parteien glauben machen, Bertelsmann und Gemeinwohl seien identisch. Die Floskeln sind nur Fassade und verschleiern die rücksichtslose Profitorientiertheit des Bertelsmann-Konzerns. Böckelmann und Fischler fordern die gewählten Entscheidungsträger auf, sich von dieser sanften Mitregentschaft endlich zu befreien, denn keinesfalls wollen sie von Bertelsmann regiert werden.

Der Bertelsmann-Konzern beschäftigt weltweit etwa 73 000 Mitarbeiter und erzielte 2003 einen Umsatz von 16,8 Mrd. Euro. 57,6% des Konzerns sind im Besitz der Bertelsmann-Stiftung, 25,1% besitzt die Groupe Bruxelles Lambert und 17,3% die Familie Mohn. Die Stimmrechte werden zu 75% von der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft (BVG) vertreten, und dort hat – dafür haben Liz und Reinhard Mohn gesorgt – die Familie Mohn die Kapitalmehrheit und damit das Sagen. Liz Mohn übt als Mitglied des Aufsichtsrats, des Präsidiums der Stiftung und der achtköpfigen Bertelsmann-Verwaltungsgesellschaft die größte Kontrolle aus. Sohn Christoph ist in den Vorstand aufgerückt und Tochter Brigitte, eine promovierte Politikwissenschaftlerin, nimmt ab Januar 2005 im Vorstand der Bertelsmann-Stiftung Platz. Damit hat der 83jährige Reinhard Mohn im Weltkonzern die unangefochtene Position der milliardenschweren Familie sichergestellt.

Die kleine Welt der Milliardäre

Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates bei Bertelsmann sind alle in ein kompliziertes Geflecht von Bekanntschaften und Beteiligungen im weltweiten Spielkasino der Banken, Versicherungen, Rohstoff-, Nahrungsmittel- und Medienkonzerne eingebunden.

Dr. Dieter H. Vogel, der Aufsichtsratsvorsitzende der Bertelsmann AG und ehemalige Vorsitzende des Vorstands der Thyssen AG ist z.B. Inhaber zahlreicher Aufsichtsratsmandate. Neben seinem Mandat bei Bertelsmann hat Vogel den Aufsichtsratsvorsitz bei Mobilcom AG, bei WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG Frankfurt und ABB Asea Brown Boveri AG inne. Zudem ist er stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der Gerling Industrie-Services AG, Köln. Er ist außerdem Geschäftsführender Gesellschafter der Bessemer Vogel & Treichl GmbH mit Sitz in Düsseldorf und damit europäischer Partner bei Lindsay Goldberg & Bessemer, einer Investmentfirma, die von den ehemaligen Morgan-Stanley-Managern Alan E. Goldberg und Robert D. Lindsay gegründet wurde.

Die Groupe Bruxelles Lambert (GBL), die 25% Anteile an Bertelsmann hält, gehört den beiden Milliardärsfamilien Frère und Desmarais. Für die GBL sitzen Gilles Samyn, der Vertraute Albert Frères, und André Desmarais im Aufsichtsrat von Bertelsmann. Der Belgier Baron Albert Frère, durch sein früheres Stahlimperium der Charleroi Group bekannt, machte 1981 zusammen mit Paul Desmarais sen. in Genf aus der Schweizer Niederlassung der französischen Investmentbanken-Gesellschaft Paribas die Pargesa Holding S.A. (Paribas-Geneve S.A.), die eine der mächtigsten Investoren-Holdinggesellschaft in Europa ist. Die Pargesa gehört wie die GBL den Familien Frère and Desmarais und wird gemeinsam von ihnen kontrolliert. Sohn Gérald Frère ist Vorstandsvorsitzender der Compagnie Nationale à Portefeuille S.A. (CNP-NPM) und sitzt in der Nationalbank Belgiens.

Der Kanadier Paul Desmarais sen. besitzt mit seiner Familie die internationale Management- und Holdinggesellschaft Power Corporation of Canada. Der ältere seiner beiden Söhne, Paul Desmarais jun., sitzt außerdem im internationalen Beirat von Barrick Gold. Seit 1995 steht Sir George Bush sen. in seiner Funktion als Ehrenvorsitzender des internationalen Beirats von Barrick an der Spitze dieses Unternehmens.

Pargesa ist beteiligt an den Firmen Imerys, der weltweit führende Konzern in der Aufbereitung von Mineralien, Total (ehem. TotalFinaElf), dem viertgrößten Erdölkonzern der Welt, am Schweizer Nahrungsmittelkonzern Orior Food und an der Firma Suez S.A., die auf internationaler Ebene in den wichtigen Bereichen Energie, Wasser und Entsorgung tätig ist. Zur Führungsriege von Suez gehören neben Paul Desmarais jun. und Albert Frère auch Felix G. Rohatyn von Lazard Frères und als Vorsitzender Gérard Mestrallet.

Gérard Mestrallet gehört außerdem zum Aufsichtsrat des französischen Versicherungsunternehmens AXA, dem auf deutscher Seite das Aufsichtsratsmitglied von Bertelsmann, Claus-Michael Dill, als Vorstandschef der AXA Konzern AG angehört. Dill war Mitglied der Rürup-Kommission, die das deutsche Gesundheitswesen gründlich ruiniert hat. Mestrallet sitzt außerdem im Hong Kong Chief Executive’s Council of International Advisors (CECIA), dem mit André Desmarais, Gerald M. Levin von AOL Time Warner und Peter D. Sutherland, dem Vorsitzenden von BP und Goldman Sachs International, gleich mehrere Mitglieder von David Rockefellers und Zbigniew Brzezinskis Trilateraler Kommission angehören. Sie alle sind aussichtslos dem krankhaften Wahn verfallen, daß ihnen als Stakeholder und Shareholder die ganze Welt gehört, die sie nach eigenem Gutdünken leichtfertig verspielen können.

Bertelsmann, der Global Player

Die Eroberung der Weltmärkte gelang dem frühen Global Player Reinhard Mohn im wesentlichen durch Aufkäufe, Übernahmen oder Ausschaltung konkurrierender Unternehmen. Dabei waren die Marktführer und Trendsetter in den USA seine festen Orientierungspunkte. Die "Übernahme von nicht mehr lebensfähigen Firmen und eine(r) Koordination mit Unternehmungen gleicher Interessenlage werden eine in zunehmendem Maße spürbare Form der Marktausweitung sein". (R. Mohn 1964)

Der Bertelsmannkonzern umfaßt heute sechs Geschäftsfelder, wovon jedes wiederum aus Unternehmensgruppen von 50-150 Einzelfirmen (Profit-Center) besteht. Die DirectGroup (Buch- und Musikclubs, Onlineshops), deren wichtigster Bestandteil "Der Club" ist, hat laut Bertelsmann weltweit 55 Millionen Kunden. Die können in 20 Ländern auf vier Kontinenten in Läden, Onlineshops oder per Katalog aus Buch-, CD- und DVD-Angeboten auswählen. Da jedoch in Deutschland und Westeuropa die Mitgliederzahl und der durchschnittliche Umsatz pro Clubmitglied sinken, expandiert Bertelsmann auf den osteuropäischen und asiatischen Märkten, wobei die Bertelsmann-Stiftung nicht selten "kulturell" die Türen für die Anbahnung neuer Megageschäfte öffnet.

In den 70er Jahren übernahm Bertelsmann 74,9% des internationalen Druck- und Verlagshauses Gruner+Jahr (Zeitschriften und Druckereien). Es ist der größte Zeitschriftenverlag Europas und der zweitgrößte der Welt. Unter den fast 110 Titeln in 14 Ländern befinden sich Stern, Brigitte, Capital, Geo, Schöner Wohnen, Essen & Trinken, Gala, P.M. und die Financial Times Deutschland, an der Gruner+Jahr zu 50% beteiligt ist.

1983 gaben Reinhard Mohn und Gerd Schulte-Hillen für die Beschaffung der "Originale" von Adolf Hitlers "Tagebüchern" (Stern) 9,3 Millionen D-Mark aus. Konsequenzen hatte die Fälschung aber nur für den Starreporter Gerd Heidemann und den Fälscher Konrad Kujau, sie kamen ins Gefängnis, und für die Chefredakteure Peter Koch und Felix Schmidt, sie mußten zurücktreten. Schulte-Hillen mußte strampeln, um die Schmach loszuwerden, nur Reinhard Mohn behielt eine reine Weste.

1998 übernahm Bertelsmann mit der Buchverlagsgruppe Random House die größte Buchverlagsgruppe der Welt, zu der mehr als 100 Verlage in 16 Ländern gehören, wie z.B. Bantam Dell Publishing Group (New York), Crown Publishing Group (New York), Doubleday Broadway Publishing Group (New York), C. Bertelsmann Verlag (München), Wolf Jobst Siedler Verlag (Berlin), Goldmann Verlag (München).

Bertelsmanns Musiksparte BMG-Bertelsmann Music Group (Musikproduktion und -vertrieb) hat kürzlich mit Sony fusioniert, gehört zu den weltgrößten Musikkonzernen und umfaßt mehr als 200 Labels sowie Verlage und Vertriebsunternehmen in 40 Ländern, darunter Arista Records, BMG Ariola, Columbia Records Group, RCA Records, RCA Victor Group, Sony Classical, Verity.

In den letzten Jahrzehnten erlitten das Musikgeschäft, Random House, die Buch- und Musikclubs und Gruner+Jahr gemessen am Gesamtumsatz des Unternehmens starke Einbußen. Das Fernsehen hatte bei Bertelsmann seinen Siegeszug angetreten und repräsentiert heute über ein Viertel des gesamten Geschäftsvolumens. Das Buchgeschäft, das Bertelsmann in den 50er und 60er Jahren zu seinen enormen Profiten verhalf, wurde vom "Entertainment" der neuen Massenmedien überrollt. Nur die arvato AG konnte noch mithalten und verbesserte ihren Anteil am Gesamtvolumen im Jahre 2003 von 15 auf 21%.

Die arvato AG ist vollständig im Besitz von Bertelsmann und bietet in 27 Ländern auf vier Kontinenten Dienstleistungen unterschiedlichster Art: Offset- und Tiefdruck, Logistik, Adress- und Datenbankmanagement, Servicecenter und Finanzdienstleistungen, Informationstechnologie im Internet und Wissensmanagement sowie die Produktion von Speichermedien wie CDs, CD-ROMs und DVDs. Zur Unternehmensgruppe gehören u.a. arvato direct services (Gütersloh), arvato logistics services (Gütersloh), AZ Direct (Gütersloh), MOHN Media (Gütersloh), Elsnerdruck (Berlin), GGP Media (Pößneck), maul-belser (Nürnberg), arvato systems (Gütersloh), inmediaONE (Gütersloh), Sonopress (Gütersloh).

Zu arvatos Kunden gehören Banken und Sparkassen, Bahn- und Fluggesellschaften, Unternehmen der IT- und Telekombranche, Brauereien, Verbände, Stiftungen, Universitäten und kommunale Institutionen, außerdem unterhält sie Callcenter, z.B. für die Deutsche Bahn und den ADAC.

Zum Konzern Deutsche Post World Net, der die Deutsche Post AG, die Postbank und den Versandspezialisten DHL umfaßt, pflegt Bertelsmann ein besonders inniges Verhältnis. Der Pressesprecher der Bertelsmann AG, Gert Schukies, ging 1990 als Direktor der "Konzernkommunikation" zur Deutschen Post AG und später zu Deutsche Post World Net. Sein Nachfolger bei Bertelsmann, Manfred Harnischfeger, folgte ihm 2003 und zwar zur Deutschen Post. Außerdem bekam Klaus Zumwinkel, der langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG, vor einigen Jahren einen Sitz im Kuratorium der Bertelsmann-Stiftung.

Der Umgang mit Millionen von Kundenadressen durch die Deutsche Post Adress GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Post und Bertelsmann, veranlaßte eine deutsche Datenschutzinitiative dazu, der Deutschen Post AG den "Big Brother Award" zu verleihen. Bereits der Bundesbeauftragte für Datenschutz hatte für die Jahre 1996/1997 die Praxis der "Adressenwäsche" des Unternehmens gerügt.

Den größten Anteil am Jahresergebnis von Bertelsmann im Jahre 2003 hatte jedoch mit 40% die RTL Group (Fernsehen, Radio, Programmproduktion und Rechtehandel). Sie wird zu 90,2% von Bertelsmann kontrolliert und ist der europäische Marktführer im werbefinanzierten Fernsehen und Hörfunk sowie in der Fernsehproduktion. Zu ihr gehören ganz oder teilweise 23 Fernseh- und 22 Radiosender in acht Ländern, wie z.B. RTL Television, Super RTL, VOX und n-tv, RTL-Radio sowie große "Content-Unternehmen" wie FremantleMedia GmbH, UFA Film & TV Produktion und Universum Film. 1996 hatte die Bertelsmann-Tochter Ufa Film- und Fernseh GmbH mit der Compagnie Luxembourgeoise de Télédiffusion (CLT) zur CLT-UFA fusioniert, diese vier Jahre später mit der britischen Gesellschaft Pearson TV.

Im Februar 2001 kaufte Thomas Middelhoff den gesamten RTL-Anteil der von Albert Frère geführten Investorengruppe Groupe Buxelles Lambert (GBL) für 25,1% der Anteile an der Bertelsmann AG, und damit verfügte Bertelsmann über eine Zweidrittelmehrheit bei RTL. Reinhard Mohn hatte sein Ziel, eine eigene Senderfamilie zu besitzen, erreicht.

Mit Senderclubs, Fangemeinden, Talkshowarenen, Daily Soaps, Teleshoppingbasaren und Ereignisfernsehen werden die Zuschauer emotional aufgeheizt, um mitzumachen, ihr Gehirn abzuschalten und sich in willige Mitglieder des RTL Clubs zu verwandeln.

Durch Sendungen wie z.B. Gute Zeiten, schlechte Zeiten, die beliebteste Daily Soap im deutschen Fernsehen, von der seit 1992 fast 3000 Folgen ausgestrahlt wurden, oder Deutschland sucht den Superstar, dem größten Erfolg in der 170jährigen Unternehmensgeschichte von Bertelsmann, und schließlich der "Ekelserie" Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! wird die Menschlichkeit und die Menschenwürde mit Füßen getreten.

Von Spiegel-Redakteuren auf die Dschungelserie angesprochen, verwarf Gerhard Zeiler, der Chef der RTL Group, etwaige moralische Bedenken mit den Worten: "Die Eigentümerfamilie Mohn transferiert einen Großteil ihrer Gewinne, zu denen wir einiges beisteuern, in die Bertelsmann Stiftung, um dort gesellschaftspolitische Projekte anzustoßen. Da ist es wohl legitim, von sozialer Verantwortung und Ethik zu reden."

Auch wir wollen nicht von Bertelsmann regiert werden.

Stephan Marienfeld

Neue Solidarität Nr. 52/2004

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