Der Israelische TV Kanal 1 berichtete, dass eine Gruppe "Fanatiker" eine Racheattacke für die Attacke auf die Yeshiva (Religionsschule) Mercaz Harava planten; dies könne auch ein Angriff auf eine prominente Persönlichkeit sein, die mit dem Komplex der Haram Al Sharif Moschee (von den Israelis Tempelberg genannt) verbunden ist. Ynet zufolge wird behauptet, daß sich zwei Tage nach dem Angriff eine Gruppe von 25-35 Jahre alten Männern mit zwei prominenten Rabbinern getroffen hätten, um mögliche Vergeltungsmaßnahmen zu diskuiteren. Der eine sei Rabbi an der Mercaz Harava yeshiva und der andere jemand, der mit rechten Kreisen in Verbindung stehe. Die Yeshiva dementiert jegliche Beteiligung, und weist daraufhin, daß ihr Chefrabbiner Yaakov Shirpira, die Studenten aufrief, keine gewalttätigen Mittel einzusetzen.
Die israelischen Sicherheitskräfte sind extrem besorgt über die Lage, vor allem, nachdem die israelische Erziehungsministerin Yuli Tamir Anfang der Woche nach einem Besuch der Yeshiva angegriffen worden war.