Der Bürgermeister von New York City und mehrfache Milliardär, Michael Bloomberg, war am 24. Januar der Hauptredner bei der Nationalen Konferenz der US-Bürgermeister in Washington, D.C. Er nutzte die Gelegenheit, die Plattform für seine Präsidentschaftskampagne darzustellen, obwohl er ja noch bestreitet, überhaupt an den Wahlen teilnehmen zu wollen. Bloomberg bezeichnete das „Stimulationspaket" des Weissen Hauses als "nicht ausreichend", und griff den Kongreß dafür an, daß die Einwanderungspolitik noch nicht geregelt worden sei. Dann beschrieb er im einzelnen seine PLäne (und die des Bankiers Felix Rohatyn) für eine drastische Spar- und "Infrastruktur" -politik, die Erinnerungen an die Politik Mussolinis weckt. Seine Einwanderungspolitik sähe so aus, daß Arbeitskräfte so mit Papieren ausgestattet werden sollen, daß sie dann – legal – als billige Arbeitskräfte hin und hergeschoben werden könnten. Bloomberg hob hervor, er habe im Unterschied zur Bundesregierung seine drastischen Kürzungen in New York City schon frühzeitig begonnen.
Dann zitierte er Franklin D. Roosevelt und den New Deal, forderte einen "Investitionshaushalt", borgte von John F. Kennedy die Aussage, man müsse "das Dach reparieren, wenn die Sonne scheint", und dergleichen mehr. Es war mehr als offensichtlich, daß Herr Bloomberg sich genötigt fühlte, sein bereits sehr ramponiertes Ansehen bei den Bürgermeistern mit solchen sophistischen Mätzchen aufzupolieren. Bei der vorhergegangenen morgendlichen Pressekonferenz hatte nämlich LaRouches HBPA-Gesetz zum Schutz der Eigenheimbesitzer und Banken wiederum die Diskussion dominiert. Die Städte und Gemeinden sind vom Zusammenbruch des Wirtschaftssystems am stärksten betroffen, und daher schließen sich immer weitere Stadt- und Gemeinderäte im ganzen Land LaRouches HPBA, die wirklich auf Franklin Delano Roosevelt zurückgreift, an.