Braucht Obama ein Reichstagsbrandszenario?

14.10.2011
Braucht Obama ein Reichstagsbrandszenario? klaus 14.10.2011

Nur wenige Tage nach der [url:“node/4935″]Warnung von Lyndon LaRouche[/url], daß die Hintermänner von Präsident Obama aus London und der Wall Street einen Coup d’État in den USA planten, so wie die historisch gleichen Kräfte 1933 Hitler an die Macht gebracht hatten, scheint die Obama-Administration genau das bestätigen zu wollen.


Nur wenige Tage nach der [url:“node/4935″]Warnung von Lyndon LaRouche[/url], daß die Hintermänner von Präsident Obama aus London und der Wall Street einen Coup d’État in den USA planten, so wie die historisch gleichen Kräfte 1933 Hitler an die Macht gebracht hatten, scheint die Obama-Administration genau das bestätigen zu wollen.

Am 11.Oktober sprach US-Justizminister Eric Holder auf einer Pressekonferenz in Washington von einer angeblichen iranischen Verschwörung zur Ermordung des saudischen Botschafters in den USA. Holder sagte, die Verschwörung sei vom Iran geplant, gefördert und gesteuert worden und wies in diesem Zusammenhang besonders auf die Führungsebene der Al-Quds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden. Den „unwiderlegbaren“ Beweis, auf den er sich in seiner Darlegung bezog, blieb er jedoch schuldig.

Handelt es sich also vielmehr um einen Aspekt der Entwicklung, auf die sich die Warnung von Lyndon LaRouche bezog, nämlich um einen Putschversuch des verzweifelten Präsidenten Obama, mit dem er seine Amtsenthebung vereiteln und die mörderische Sparpolitik der amerikanischen Bevölkerung aufzwingen will? Erinnert das Ganze nicht sehr an die Argumentation von Bush jun., Ex-Vizepräsident Cheney und Tony Blair, als sie den 11. September 2011 nutzten, um den permanenten Krieg auszurufen?

Bei so vagen Beschuldigungen stellen Experten die ganze angebliche Verschwörung in Frage. So sagte der frühere Nahost-Agent der CIA, Robert Baer: „So schludrig hat die Al-Quds-Einheit nie gearbeitet, mit unerprobten Strohmännern, Absprachen mit den mexikanischen Drogenkartellen, Geldüberweisungen auf New Yorker Bankkonten und sogar eigenen Agenten auf amerikanischem Boden, wo sie riskieren geschnappt zu werden…. Die Al-Quds-Einheit ist einfach besser.“ Max Fisher von der Zeitschrift Atlantic fragt nach dem Nutzen, den der Iran aus dem Terroranschlag hätte ziehen können und Muhammad Sahimi von Tehran Bureau stellt die wichtige Frage, wie ein Agent der Al-Quds-Einheit überhaupt in die USA habe einreisen können.

Darüber hinaus äußerte der Londoner Guardian in einem Artikel der Ausgabe vom 12.Oktober („Unbeantwortete Fragen zum angeblichen iranischen Mordanschlag“), das ganze sehe wie ein an den Haaren herbeigezogenes Szenario eines Hollywoodthrillers aus. Mit Hinweis auf den Transfer von 100.000 Dollar aus Mexiko auf ein New Yorker Bankkonto, eines der von Holder angeführten Beweisstücke, schreibt der Guardian: „Der entscheidende Beweis für die Ernsthaftigkeit des behaupteten Anschlags war die Überweisung von 100.000 Dollar. Sie kamen von einem ausländischen Konto, aber ein iranisches Konto kann es nicht gewesen sein, denn solche Transfers sind, den US-Gesetzen nach, unmöglich. Das Geld muß aus einem Drittland gekommen sein, aber aus welchem? Und was macht die US-Behörden so sicher, daß das ausländische Konto unter Kontrolle der Al-Quds-Einheit stand? Arbabsiar (der verhaftete iranische Amerikaner) prahlte, daß sein Vetter, der den Anschlag angezettelt haben soll, für die Regierung des Iran arbeitete, aber außerhalb [des Landes]…. Der abwesende Mitangeklagte, Golam Shakuri, soll Oberst der Al-Quds-Einheit gewesen sein, der für den Vetter arbeitete. Wer ist dieser Vetter und wie sicher sind sich die US-Behörden, daß er ein ranghoher Vertreter der Al-Quds-Einheit ist?“

Auch die Umstände des behaupteten Anschlags, seine Vorbereitung und Entdeckung lassen Fragen wach werden. Der Verhaftete ist Gebrauchtwagenhändler, der Verbindung zu einem vermeintlichen Angehörigen des mexikanischen Zeta-Drogenkartells aufnahm. In Wirklichkeit handelte es sich bei dieser Person jedoch um einen Mitarbeiter der US-Drogenbekämpfungsbehörde (DEA). Das Wall Street Journal berichtet, daß die Behörden diesen Mitarbeiter als jemanden beschreiben, der wegen Drogenvergehen in einem US-Bundesstaat angeklagt werden sollte, die Anklage aber fallengelassen wurde, als er sich der DEA als Informant zur Verfügung stellte.

Darüber hinaus soll der Anschlag durch US-Bundesagenten geplant worden sein, die laut Wall Street Journal über Monate in einer verdeckten Operation bei der Vorbereitung eines Bombenanschlags auf ein fiktives Washingtoner Restaurant halfen. Sprengstoff wurde nie geliefert, einen unmittelbar drohenden Anschlag gab es nicht.

Und genau so suspekt ist die Tatsache, daß Präsident Obama angeblich schon seit Juni von dem Anschlag gewußt habe.

Auch Lyndon LaRouche ging in seinem wöchentlichen Internetauftritt [url:“http://www.larouchepac.com/node/19819″]Weekly Report am 12. Oktober[/url] auf die Hintergründe ein. Sobald 1932 Franklin Roosevelt zum Präsidenten gewählt worden war, hätten die Kräfte Londons und der Wall Street einen Putschversuch gegen ihn unternommen und etwa gleichzeitig in Deutschland Hitler an die Macht gehievt. Der Großvater des letzten Präsidenten Bush habe dabei eine führende Rolle gespielt. In den 1990er Jahren habe dessen Sohn Bush sen., als Vizepräsident unter Reagan, die Privatisierung der Militärs vorangetrieben und damit die Strukturen geschaffen, derer sich Obama heute bediene. Nur die sofortige Absetzung des Präsidenten könne ein schlimmes Erwachen für die Amerikaner verhindern.

Scroll to Top