Briten schaffen Atmosphäre für Attentate

20.02.2008
Briten schaffen Atmosphäre für Attentate admin 20.02.2008

Die Zeitung Ottawa Sun veröffentlichte letzte Woche eine "Warnung", daß Barack Obama von "rechtsgerichteten Extremisten" umgebracht werden könnte, die einen Farbigen, dessen zweiter Name Hussein sei, davon abhalten würden, Präsident der USA zu werden. Inzwischen wird diese Nachricht von allerlei U.S. Medien aufgegriffen. Der Autor des Sun Artikels, der anti-amerikanische Earl McRae, erinnert an das Attentat auf den damaligen Gouverneur von Alabama, George Wallace, und schreibt dann:

"Barack Obama winkt mit erhobenen Armen. Die Massen jubeln. Ich sehe, was ich nicht sehen will. Ich sehe das Bild, welches die schreckliche Krankheit dieser großen Republik ist. Ich sehe, wie Barack Obama lächelt, wie sein Name erschallt. Dann greift er sich an die Brust, seine Augen weiten sich und sein Mund steht offen. Die Menschenmenge schreit, während Barack Obama, der farbige Kandidat für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, durch die Kugel eines Attentäters tot zu Boden fällt."

Lyndon LaRouche sagte dazu: "Solches Zeug verwirrt die Bevölkerung und diese Verwirrung schafft dann die Deckung für ein Attentat. Danach wird dann auf solche Artikel gezeigt und von ‚Beweisen für einen geplanten Mordanschlag‘ gesprochen." LaRouche warnte, daß alle Kandidaten für das Amt des U.S. Präsidenten potentielle Opfer eines britischen Planes seien, eine Diktatur im Stile Mussolinis in den USA zu errichten. "Die Briten bringen amerikanische Präsidenten um", erinnerte LaRouche. "Es könnte McCain, Bill Clinton, Hillary Clinton oder auch Obama treffen, um der Bloomberg-Option Platz zu schaffen."

Der Unsinn der Ottawa Sun wird inzwischen von Mark Steyn in den ganzen USA verbreitet. Steyn ist ein anglo-kanadischer Kolumnist für die Londoner Hollinger Corporation. Er war seit Mitte der 90’er Jahre Teil der Kampagne, die Bill Clinton zu Fall bringen sollte, und die von London aus gelenkt worden war. In Kolumnen in der Washington Times und in National Review Online, macht sich Steyn erst über  Obamas Anhänger und die Vermutung lustig, daß Obama von einem Rechtsradikalen getötet werden könnte, zitiert dann aber ausgiebig aus dem Artikel der Ottawa Sun.

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