Britische Imperialisten fordern Aufteilung Chinas

08.08.2008
Britische Imperialisten fordern Aufteilung Chinas admin 08.08.2008

Am 6. August hörte man von der Financial Times Klartext: Das Sprachrohr der City of London gab seine Sympathien für die Aufteilung Chinas kund. Außerdem wurden die USA wegen ihrer Anerkennung der "fadenscheinigen" Behauptungen Rußlands und Chinas angegriffen, die darauf bestehen, daß es unter den Tschetschenen und den chinesischen Uighuren Terroristen geben.

Wie das amerikanische Magazin "Executive Intelligence Review" und die deutsche Wochenzeitung "Neue Solidarität" mehrfach dokumentierten, wurden jedoch häufig von britischer Seite ausgebildet und unterstützt.

Die Financial Times zetert, nach dem 11. September 2001 habe sich Präsident Bush dummerweise "in seiner ‚wer-nicht-für-uns-ist, der-ist-gegen-uns‘-Stimmung" von China herumkriegen lassen, die "Uighuren aus West-China über einen Kamm mit Al-Qaida zu scheren." Jetzt wolle Peking glauben gemacht, daß die (Olympischen) Spiele von der islamischen Ost-Turkestan-Bewegung [ETIM], einer kleinen Uiguren-Gruppe, bedroht würden. "Die 16 von der ETIM getöteten chinesischen Grenzsoldaten seien aber nur "angeblich" getötet worden, behauptet die Financial Times. Außerdem sei die zugrundeliegende These unwahr.

In diesem Stil geht es dann munter weiter: die Uighuren (und Tibeter) hätten unabhängige Staaten gehabt, bevor sie "von der Volksbefreiungsarmee 1949 gewaltsam einverleibt" worden seien. Seitdem sei ihre Kultur, Sprache und moslemische Religion durch die "Kolonisierung der Han-Chinesen" verdrängt worden.

Die Financial Times fordert dann zur Aufteilung von China auf und droht mit Terrorismus, wenn sich China widersetzt: "Ihre [der Uiguren und Tibeter] Widerspenstigkeit ist eine schwach flackernde, vielleicht auch vergebliche Hoffnung, daß mit China so etwas wie dem Zerfall der Sowjetunion passieren könnte. … Wenn  sich Peking jedoch weiterhin wie eine Dampfwalze gegenüber den Minderheiten verhält und den Uighuren ihre Identität raubt,  könnte das zum Dschihad führen."

Wer auf diese Propaganda reinfällt, sollte einen Moment bedenken, wie "ehrlich" britische und andere europäische Medien sonst berichten, beispielsweise über den diktatorischen EU-Vertrag. Die Strategie hinter dieser Medienkampagne gegen China hat einen offensichtlichen Grund: Die Londoner Finanzoligarchie will lieber die Welt ins Chaos stürzen, als sich einer gerechten Weltwirtschaftsordnung beugen – dem "Neuen Bretton Woods-Finanzsystem" von Lyndon H. LaRouche.

Scroll to Top