Britischer Experte:Regimewechsel macht Iran zum Pulverfaß

26.05.2007
Britischer Experte:Regimewechsel macht Iran zum Pulverfaß admin 26.05.2007

25. Mai (LPAC) Zwei Experten, die vor dem Ausschuß des britischen Unterhauses für auswärtige Angelegenheiten aussagten, meinten, daß ein Anschlag gegen den Iran die Bevölkerung zur Unterstützung des iranischen Atomprogramms sammeln würde. Einer dieser Sprecher verurteilte auch die Forderungen John Boltons und Michael Ledeens nach einen Regimewechsel.

Dr. Ali Ansari von St. Andrews-Universität argumentierte, das iranische Atomprogramm sei „zum großen Teil eine Verteidigungsmaßnahme" und ein „Zeichen moderner Errungenschaften". Er forderte zu einer politischen Herrangehensweise auf und warnte vor John Boltons und Michael Ledeens Forderungen nach einem Regimewechsel durch das Aufheizen von ethnischen Spannungen. Ansari nannte diese Politik „verderblich… Ich wünschte, Leute wie John Bolton und Michael Ledeen" und „andere neokonservative Lieblinge würden aufhören, über diesen einzigen wahren roten Faden zu reden. Es ist ein wirkliches Pulverfaß."

Der Atomwaffenexperte Dr. Frank B. Barnaby sagte, der Iran sei zwar noch zwischen fünf und zehn Jahren davon entfernt, eine Bombe zu bauen, aber wenn ihre „Atomanlagen bombardiert werden würden, würde dies einen solche öffentliche Unterstützung für die Regierung erzeugen, einschließlich der Wissenschaftskreise, daß diese ihr Programm beschleunigen und dann innerhalb von zwei Jahren tun könnten."  Nach einem Artikel in der heutigen Jerusalem Post sagte Barnaby, der für die Oxford Research Gruppe arbeitet, daß der Iran die Waffen nicht schnell genug herstellen könnte, um sie für Angriffe nutzen zu können. „Der Iran könnte nur alle drei bis vier Jahre eine Bombe bauen… Es ist einfach nicht durchführbar." Eine Angriffswaffe sei „keine militärische Option."

Scroll to Top