Der britische Gesundheitsminister Alan Johnson forderte auf der Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Alarmstufe für das Grippevirus A (H1N1) nicht auf Stufe 6 zu erhöhen. Stattdessen solle man "die Kriterien ändern". Anstatt auf rein „mechanistische“ geographische Kriterien (d.h. die Ausbreitung) solle man auf die "Schwere der Grippe" achten. Die Erhöhung der Alarmstufe würde eine Reihe von Notfallmaßnahmen auslösen, wie die vermehrte Produktion von Impfstoffen.
Was den Vorschlag von Johnson so fragwürdig macht, ist die Eigenschaft der Grippeviren, zu mutieren. So kann ein Virus, der heute noch milde Auswirkungen hat, morgen zu einem sehr gefährlichen Krankheiterreger werden.
Woher hat dieser Gesundheitsminister sein Fachwissen, um solche Forderungen aufzustellen?
Presseberichten zufolge brach Johnson mit 15 Jahren die Schule ab und wurde mit 18 Postbote. Er schuldet seine Karriere dem ehemaligen Premierminister Tony Blair. Der New Statesman berichtet, dass Blair ihn 1997 persönlich auswählte, um fürs Parlament zu kandidieren. Als er gewählt wurde, ernannte ihn Blair zum Bildungsminister. Unter Gordon Brown wurde er dann Gesundheitsminister.
Ist das Verhalten des britischen Gesundheitsministers nur Dummheit?
Ein Prinz Philip hat mehrfach in der Öffentlichkeit erklärt, er würde, falls er wiedergeboren werde, gerne als tödlicher Virus zurückkommen, um etwas zur Lösung der Überbevölkerung beizutragen. Und Lord Bertrand Russell schrieb 1953 in seinem Buch Wissenschaft wandelt das Leben: „Gegenwärtig wächst die Weltbevölkerung… Ich behaupte nicht, die Geburtenkontrolle sei der einzige Weg, um einen Bevölkerungszuwachs aufzuhalten… Der Krieg hat sich bisher, wie bemerkt, als enttäuschender Versager erwiesen, aber vielleicht ist der bakteriologische Krieg wirkungsvoller. Würde man in jeder Generation einmal den Schwarzen Tod über die Welt schicken, dann dürften die Überlebenden fröhlich weiterzeugen, ohne die Welt allzu eng zu machen… Es würden sich zwar etwas unangenehmere Zustände entwickeln, aber was macht das schon? Wirklich hochgesinnte Leute sind gegen Glück immun, vor allem, wenn es es um andere Menschen geht."