BüSo-Warnungen vor Ökodiktatur werden aufgegriffen

17.05.2011
BüSo-Warnungen vor Ökodiktatur werden aufgegriffen admin 17.05.2011

Nach dem verschiedene Blogs die [url:“aufruf-17-juni“] Warnungen der BüSo-Vorsitzenden Helga Zepp-LaRouche[/url] vor den Umtrieben des WBGU aufgegriffen haben, sind in den letzten Tage auch Artikel in Welt online und FAZ.net erschienen. So schrieb Dirk Maxeiner in der Welt am 14.5.2011 unter dem Titel [url:“http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13371323/Formel-zur-Erloesung.html]„Formel zur Erlösung"[/url]:

Scharlatane haben sich zu allen Zeiten hinter Wort-Ungetümen versteckt. Das soll den normalen Menschenverstand auf Distanz halten. Ein aktuelles Beispiel liefert der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) mit seinem Bericht "Welt im Wandel"….

Maxeiner geht dann auf die Arroganz der selbsterklärten Klimaretter wie WBGU-Chef Schellnhuber ein, die sich anmaßen für kommende Generationen zu sprechen.

Doch welche Generationen sind überhaupt gemeint? Die in 50 Jahren, in 100 Jahren, in 1000 Jahren oder in 100 Millionen Jahren? Wird es dann überhaupt noch Menschen geben? Und was wird gut für sie sein? Was hätte ein Wissenschaftler Ende des 19. Jahrhunderts zu unserem heutigen Wohle empfohlen? Nachhaltige Pferdekutschen? Petroleumlampen? Raddampfer? Und was ist vorzuziehen: zehn Millionen Familien für die nächsten 100 Jahre gut zu versorgen oder 100 Familien für die nächsten zehn Millionen Jahre? Sollen die Armen von heute etwa zugunsten der Reichen von morgen verzichten? Könnte es nicht auch sein, dass die Menschen in 100 Jahren reicher sind als wir heute, genau wie wir reicher sind als unsere Großeltern? …. Anstatt die Zukunft als ergebnisoffenes Entdeckungsverfahren zu sehen, wird die Idee einer besseren Welt nach Plan wieder salonfähig. An die Stelle des tastenden Fortschritts durch Irrtum und Versuch soll eine global gesteuerte Ressourcenbewirtschaftung treten. Sie soll im Hinblick auf einen hypothetischen paradiesischen Endzustand erfolgen. Eine solche Idee ist utopisch und im Kern totalitär.

Auch die populäre Ansicht, dass Nachhaltigkeit gleichsam ein ehernes Gesetz der Natur sei, ist ein Irrtum. Der Begriff stammt aus dem Waldbau und meint, dass man nicht mehr Holz einschlagen soll als nachwächst oder aufgeforstet wird. Dies ist kein natürliches, sondern ein ökonomisches Prinzip. Es geht um Bestandswahrung. Deutsche Forstmeister verhalfen dem Prinzip im 18. Jahrhundert erstmals zur Geltung, hatten dabei aber garantiert keine gesellschaftliche Leitidee im Sinn. Es mag eine kosmische Kränkung sein, aber das Leben ist nicht nachhaltig. Natur ist Anarchie, Revolution, Chaos, Katastrophe. Natur ist ständige Veränderung und Anpassung an neue Umstände, ihr Erfolgsprinzip heißt Evolution, also permanente Veränderung. 98 Prozent aller jemals auf der Erde existenten Arten sind ausgestorben, bevor der Mensch überhaupt auf der Bildfläche erschien. Hätte sich die Natur vor ein paar Millionen Jahren entschieden, nachhaltig zu sein, dann dominierten heute noch die Dinosaurier den Planeten.

Winand von Petersdorff folgte am 16.5. mit einem Artikel in der FAZ [url:“http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E20C2BF51544C434195C0CC343BF8740B~ATpl~Ecommon~Scontent.html]
(„Grüne Revolution – Die herzliche Ökodiktatur")[/url], in dem auch er auf die undemokratischen Aspekte der Umweltapostel eingeht.

Im Baurecht werden Windkraftwerke jetzt schon privilegiert. Nun will man die Genehmigungen der heftigst umstrittenen Hochspannungsleitungen beschleunigen, seit sie von Bürgerinitiativen blockiert werden. Man braucht die Leitungen, um den norddeutschen Windstrom nach Süden zu bringen. Für das große Ziel sollen Beteiligungsrechte der Bürger beschränkt werden. „Zwangsernährung mit ökologisch korrekten Produkten" nennt der Ökonom Carl-Christian von Weizsäcker den Regierungsstil, der Konsumenten-Souveränität und die Entscheidungsfreiheit der Bürger nicht ernst nimmt. Wer nicht mitzieht, wird diffamiert. Der Porsche-Fahrer, der Fernreisende, der Fleischesser, keiner kann sich mehr sicher sein vor dem öffentlichen Pranger. „Es ist schlimm, von einer Minderheit unterdrückt zu werden, aber es ist schlimmer, von einer Mehrheit unterdrückt zu werden", formulierte der britische Liberale Lord Acton schon vor mehr als 100 Jahren. „Wir bewegen uns in Richtung Ökodiktatur", sagt Weizsäcker heute.

Manche finden das nicht schlimm. Vor allem Klimaforscher verlieren die Geduld mit zähen demokratischen Prozessen. Der weltberühmte Klimaforscher James Hansen, der das renommierte NASA Goddard Institute for Space Studies in New York leitet, äußert regelmäßig laute Zweifel, dass Demokratien die Klimaerwärmung stoppen können. Jüngst lobte er Chinas autokratisches Regime als Hoffnung. Dort könnte das nachhaltige Leben einfach verordnet werden. Von Angela Merkels oberstem Klimaberater Hans Joachim Schellnhuber stammt der Vorschlag, das Parlament um einen ungewählten Zukunftsrat zu ergänzen, der Gesetze mitbestimmt und dabei als Anwalt künftiger Generationen agiert – eine Art Wohlfahrtsausschuss.

Aber an ein Thema wagen sich die Autoren bisher nicht: Daß nämlich der geforderte Ausstieg aus allen Technologien mit hoher Energieflußdichte, das Bevölkerungspotential der Erde massiv herabsetzten und damit 5 – 6 Mrd. Menschen die Lebensgrundlage entziehen wird. Um diesen größten Völkermord in der Geschichte zu verhindern, [url:“wbgu-resolution“]schließen Sie sich jetzt unserer Kampagne an.[/url] 

[url:“wbgu-resolution“]Resolution für die sofortige Auflösung des WBGU[/url]

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